Endzeitstimmung in Somalia
Nach dem Ausbruch schwerer Kämpfe rund um Somalias Hauptstadt Mogadischu spricht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von einer «Endzeitstimmung». Sie fordert die Einrichtung humanitärer Schutzzonen für Flüchtlinge.
Tausende von Zivilisten seien auf der Flucht. «Es herrscht Endzeitstimmung, jeder rechnet mit der baldigen Einnahme Mogadischus durch die radikal-islamischen Rebellen», erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. In den vergangenen zwei Tagen seien erneut mehr als 30 Menschen bei Gefechten in der Hauptstadt getötet worden. Insgesamt mussten nach Angaben der GfbV seit Januar mehr als 82‘000 Zivilisten vor den Kämpfen zwischen islamistischen Milizen und Soldaten der Übergangsregierung fliehen.
Die Europäische Union müsse endlich die Realität wahrnehmen und dürfe die dramatische Lage in Somalia nicht länger beschönigen. «Dringend muss sich die EU dafür einsetzen, dass alle Konfliktparteien Mindeststandards des humanitären Völkerrechts beachten», so Delius. Der willkürliche Beschuss von Wohnvierteln sei ein Kriegsverbrechen und könne von der internationalen Staatengemeinschaft nicht hingenommen werden.
China: Bewegender Appell für gefangenen Christen
Mit einem bewegenden Brief hat sich die Frau eines in China zu 15 Jahren Haft verurteilten Christen an die Öffentlichkeit gewandt. Sie bittet darum, weiter für ihren Mann zu beten und sich für seine Freilassung einzusetzen.
Seit seiner Verhaftung im Jahr 2008 ist Gulnur der Kontakt zu ihrem Mann Alimujiang Yimiti verboten. Im Oktober 2009 wurde der uigurische Christ mit muslimischem Hintergrund in China zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er soll Staatsgeheimnisse an ausländische Organisationen weitergegeben haben. Der 36-jährige Yimiti beteuert seine Unschuld und ist gegen das Urteil in Berufung gegangen. Er sitzt im Haftzentrum Kashgar im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China. Open Doors bittet daher dringend für den gefangenen Familienvater und seine Frau sowie die zwei Söhne zu beten und ihnen ermutigende Briefe und Postkarten zu schreiben. Besonders ruft das Hilfswerk für verfolgte Christen dazu auf, sich mit Unterschriftenaktionen an die chinesische Botschaft in Berlin und den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung für die Freilassung des Christen einzusetzen.
Gulnur: "Wir haben viel gelitten."
Indien: 72 Angriffe in Karnataka
Im südindischen Bundesstaat Karnataka kam es im vorigen Jahr zu den meisten Übergriffen auf Christen in Indien. Kirchenleiter sehen darin einen Trend auch für dieses Jahr. Das meldete der Informationsdienst Compass Direct unter Berufung auf Angaben des Gesamtrats Indischer Christen (GCIC). Im Jahr 2009 registrierte der GCIC in Karnataka 72 Angriffe auf Christen. Im Jahr zuvor wurden 112 Fälle von Christenverfolgung dokumentiert. Nach den Ausschreitungen gegen Christen im Bundesstaat Orissa im August und September 2008 kam es auch in Karnataka zu Gewaltakten durch Hindu-Extremisten.
Dr. Babu Joseph, Sprecher der katholischen Bischofskonferenz von Indien (CBCI), sagte, Christen in Karnataka werden regelmäßig angegriffen und die Täter gehen häufig straffrei aus. Diese Entwicklung gebe "Anlass zu ernster Sorge um die christliche Gemeinschaft". Häufig kommt es bei Hausdurchsuchungen zu Gewalt gegen Christen. Grund der Razzien, so Compass Direct, seien oft Anschuldigungen oder Vermutungen, dass Christen Hindus mit Anreizen oder Versprechungen zu einem Religionswechsel zwingen wollen.
Sudan: Auf der Flucht
Weil sie den Islam verlassen hat und Christin wurde, musste die 38-jährige Howida Ali aus dem Sudan fliehen. Derzeit lebt sie zurückgezogen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Aus Angst verlässt sie nicht mehr das Haus. Denn sie wird von ihrem Bruder und ihrem Ex-Mann verfolgt.
Beide begannen vor einigen Monaten in Kairo nach ihr zu suchen. Nach ihrer Flucht aus Khartum nach Ägypten zog sie zunächst zu einem muslimischen Verwandten und wurde von ihrer Familie in Ruhe gelassen. Dann bemerkte der Verwandte, dass sie heimlich zur Kirche geht und informierte ihre Angehörigen. "Ich habe Angst davor, dass mein Bruder uns findet", sagte Howida dem Informationsdienst Compass Direct. Sie ist zwischenzeitlich in eine andere Gegend gezogen. "Sie wollen uns in den Sudan verschleppen und dort zur Rückkehr zum islamischen Glauben zwingen oder uns nach islamischem Recht zum Tode verurteilen."
Vietnam: Polizei setzt Christ unter Druck
In Vietnam haben Polizisten und Stammesgehörige einen Christen unter Druck gesetzt, seinem Glauben abzuschwören. Sung Cua Po aus der nordwestlichen Provinz Dien Bien wurde gezwungen, zum Hmong-Glauben seines Volkes zurückzukehren und damit zu Okkultismus und Ahnenkult. Am 13. Februar muss er seine Glaubensrückkehr besiegeln, indem er seinen Ahnen opfert.
In Haft geschlagen
Behörden nahmen Po Anfang Dezember dazu fest. Aus Dokumenten, die dem Informationsdienst Compass Direct vorliegen, geht hervor, dass Polizisten den Mann mehrfach auf Kopf und Rücken schlugen. Auch seine Frau, Hang thi Va, wurde geschlagen. Laut Augenzeugenberichten sollen die Polizisten die Bewohner der Ortschaft angestachelt haben, das Ehepaar und andere christliche Familien zu beschimpfen und mit Steinen zu bewerfen. Daraufhin wurde es von Polizisten und Soldaten des Bezirks Dien Bien Dong und der Kommune Na Son zum Büro des Volkskomitees von Na Son gebracht. Po und seine Frau mussten nicht nur die Misshandlungen durch Polizisten ertragen. Zudem müssen sie auch ein Strafe von umgerechnet 306 Euro zahlen und ein Schwein von mindestens 16 kg Beamten übergeben.
Hmong-Geister besänftigen
China: Freiheit für Alimujiang Yimiti
„Freiheit für Alimujiang Yimiti“: Unter diesem Motto initiierte das internationale Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors eine weltweite Unterschriftenaktion für einen 36-jährigen uigurischen Hausgemeindeleiter. Alimujiang Yimiti wurde in China zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Christ wird beschuldigt, Staatsgeheimnisse an ausländische Organisationen weitergegeben zu haben. Er beteuert seine Unschuld. Die Anklage, so sein Anwalt Li Dunyoung, basiere auf harmlosen Interviews, die er Medien außerhalb von China gegeben habe. Open Doors Deutschland (Kelkheim) ruft Christen dazu, gegen das Urteil zu protestieren und sich bei der chinesischen Botschaft in Berlin, beim Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte, Günter Nooke (Berlin) sowie beim Bundeskanzleramt für die Freilassung des Familienvaters einzusetzen. Open Doors stellt hierfür eine Musterpetition zum Download bereit.
Glaubensfreiheit ist Menschenrecht
Die stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, die CDU-Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (Wetzlar), hat sich für eine Unterstützung von Christen ausgesprochen, die aufgrund ihrer Religion verfolgt werden. "Hier haben wir als Abgeordnete die Pflicht, politische Einflussnahme zu üben und das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen."
Iran: 14 Christen in Haft
1. Februar 2010 - Im Iran werden mindestens 14 Christen ohne offizielle Anklage in Gefängnissen festgehalten. Ein Rechtsbeistand oder der Kontakt zu ihren Familien wird ihnen verweigert. Drei Christen sitzen im Teheraner Evin-Gefängnis. Sicherheitsbehörden nahmen am 24. Dezember 2009 Maryam Jalili, Mitra Zahmati und Farzan Matin mit 12 weiteren inzwischen wieder freigelassenen Christen fest. Die Gruppe hatte sich in einem Privathaus 20 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Teheran zu einer Weihnachtsfeier getroffen. Nach einer Meldung des "Farsi Christian News Network" haben die Sicherheitskräfte bei der Verhaftung Computer, Bücher und andere Literatur beschlagnahmt. Auch Maryam Jalilis Schwester, Nobina Jalilili, und ein weiterer Christ sind in Isfahan verhaftet worden. Laut Informationen des Nachrichtendienstes Compass Direct, unter Berufung auf einheimische Informanten, ist ihr Aufenthaltsort unbekannt.
Anklage wegen Apostasie erwartet
Eritrea: In Lagerhaft gestorben
In Eritrea ist eine 41-jährige Christin in einem Gefangenenlager gestorben. Nach Informationen des Hilfswerks für verfolgte Christen Open Doors starb Hana Hagos Asgedom am 24. Januar in Einzelhaft an den Folgen eines Herzanfalls. Damit erhöht sich die Zahl der Christen, die in Eritrea in einem Gefängnis verstorben sind, auf elf. Open Doors bittet weltweit um Gebet für verfolgte und gefangene Christen in dem ostafrikanischen Land. Am 21. Januar wurde der an Diabetes erkrankte Pastor Habtom Tewelde aus einem Militärlager entlassen. Die Regierung verstärkt die Kontrolle von Religionsgemeinschaften. Sie wies die Leiter staatlich anerkannter Kirchen an, keine Spenden mehr aus dem Ausland anzunehmen. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex belegt Eritrea Platz 11 der Liste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.
mp3-Beitrag zum Beitrag "Geschichte des Islam - Geschrieben mit Blut und Terror"
Zu dem Beitrag ( Achtung Hinweis- korrigierte Datei jetzt Download bar ! 8)
"Geschichte des Islam - Geschrieben mit Blut und Terror"
in meinem Spaces http://jesuschristuskommebald.spaces.live.com/ steht der mp3 Beitrag des Vortrages am 10.01.2010 nun zum Download bereit.
Es lohnt sich den "klaren Beitrag" des Bruder Jeremia als Kenner des Islam zu hören und die Fakten an gesellschaftlicher Gefahr, die Praxis des Islam und deren Hintergründe zu verstehen:
"Zeugnis und Vortrag zu Islam"
Wesen des Islam
http://cid-75d13aab89dfadda.skydrive.live.com/self.aspx/Zum%20Islam/Zeugnis%20und%20Vortrag%20zu%20Islam%20-%20Jeremia.20100110.56.1a.mp3
Länge des mp3 Beitrags: 1:52:41
Bruder Jeremia
am 10.01.2010

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