L o n d o n (idea) – Belohnungen für die Ermordung von Christen setzen extremistische Hindu-Organisationen in Indien aus. Der Standardpreis für einen Pastor sei 250 US-Dollar (198 Euro), berichtet der Vorsitzende der Hilfsorganisation Good News India (Gute Nachricht Indien), Faiz Rahman.

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Bruder Andrew: „Jesus liebt auch die Taliban“

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Erneute Angriffe fürchten Christen in Kandhamal im Bundesstaat Orissa nach der Ermordung eines Hindupolitikers.

Dhanu Pradhan, ein Aktivist der Rashtriya Swayamsevank Sangh (RSS) soll nach Polizeiangaben am 5. November mutmasslich von drei Maoisten ermordet worden sein. Seit der Ermordung eines Hinduführers im August gehen Extremisten brutal gegen Christen vor. Wenngleich sich eine maoistische Gruppe zu der Tat bekannte, rächten sich Hindus an Christen.

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Christenverfolgung? Das war irgendwas mit Nero, hungrigen Löwen und dem Circus Maximus. Oder war es das Kolosseum? Jedenfalls ist das lange her, ein Thema der Vergangenheit, festgehalten in Historienschinken wie “Quo vadis?” oder in den Geschichts- und Lateinbüchern der Unterstufe. Abgehakt.

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N e u D e l h i (idea) – Die gewaltsame Vertreibung und Zwangskonvertierung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa geht weiter. Hinduistische Extremisten bedrohen und belagern auch Waisenhäuser und Kindertagesstätten, die von Mitarbeitern einer Tochterorganisation der evangelikalen Bewegung „Jugend mit einer Mission“ geführt werden.

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Jeder zehnte Christ diskriminiert

Fr, 11/14/2008 - 19:45

(14. November 2008/bq.) - Zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am kommenden Sonntag informiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.

Von den weltweit rund 2,2 Milliarden Christen leiden ca. 230 Millionen - also etwa jeder zehnte Christ - wegen ihres Glaubens unter Diskriminierungen, schwerwiegenden Benachteiligungen und zum Teil heftigen Anfeindungen bis hin zu Verfolgung.

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Wieder Christen in Mossul ermordet

Mi, 11/12/2008 - 17:22

In der nordirakischen Stadt Mossul sind am Mittwoch neuerlich zwei Angehörige der christlichen Minderheit ermordet worden. In Bagdad kamen neun irakische Zivilisten ums Leben, als eine Autobombe auf einem Marktplatz in der Innenstadt detonierte. Ein weiterer Zivilist wurde ahe der nordirakischen Stadt Kirkuk von Männern in Armeeuniformen erschossen.

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Hindu-Extremisten machen im indischen Unionsstaat Orissa regelrecht Jagd auf die christliche Minderheit. Bis jetzt haben die Unruhen mindestens 500 Tote gefordert.

Bis vor kurzem wurde die Tragödie von den örtlichen Behörden heruntergespielt, die Rede war offiziell von 31 christlichen Todesopfern. Nachdem Politiker der kommunistischen Partei Nachforschungen angestellt haben, geben die Behörden jetzt zu, dass alles viel schlimmer ist. Die Rede ist inzwischen von mindestens 500 Toten. Ein Beamter gab an, die Kremation von 200 Leichen angeordnet zu haben.

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Wien. Eine Woge der Gewalt brach in den vergangenen Wochen über Christen unterschiedlicher Konfessionen in Indien und im Irak herein. Die Lage ist nach wie vor angespannt.

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Weltweit werden Christen bedroht

Fr, 11/07/2008 - 18:24

Wien. (ski) "Die Lage hat sich weltweit eindeutig verschlechtert", sagt Werner Frühwirth, Generalsekretär von Christian Solidarity International (CSI) in Wien. 2007 seien mehr Christen verfolgt oder zumindest in der Ausübung ihres Glaubens beeinträchtigt worden als noch vor einigen Jahren, nämlich rund 200 Millionen, man habe 175.000 Personen wegen ihres christlichen Glaubens getötet. CSI, 1980 gegründet, ist ein von Spenden getragener ökumenischer – also alle christlichen Kirche einbeziehender – Verein.

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