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Unterwegs im Süden Indiens

Ein Reisebericht des Evangelisten Alexander Seibel
25.Jan bis 15.Feb 2010

Saraswathy fühlte sich von Kindheit an sehr zu ihren Hindugöttern hingezogen. Ihr eigener Name ist der einer Hindu-Göttin. Wohlhabend aufgewachsen war sie besonders geliebt von ihrem Vater. Ihre Mutter war nämlich bei der Geburt gestorben. Sie war sehr fromm und als eine eifrige Verehrerin der Hindugötter praktizierte sie fast täglich Puja, die indische Bezeichnung für Anbetung von Gottheiten, eigentlich Götzen. Vor allem zu Shiva fühlte sie sich hingezogen.

Ihr besonderer Wunsch war, dass sich Gott in irgendeiner Weise zu erkennen gab bzw. sie Gewissheit bekäme, dass ihre vielen Gebete gehört werden. Gott erkannte sie jenseits allen Zweifels an der Größe und Schönheit der Schöpfung. Sie sehnte sich danach, dass Gott auch an ihr Interesse habe und ihr antworten würde. Und sei es nur ein Wort von ihm zur Bestätigung. Aber nichts geschah, es blieb alles still. So war sie sehr enttäuscht. Schließlich wollte sie es noch einmal versuchen. Würde es dann immer noch keine Antwort oder ein Echo geben, wollte sie ihr Leben beenden. Sie verbrachte an dem von ihr gewählten letzten Tag die ganze Nacht im Puja-Raum. Keine Antwort kam. So beschloss sie, in der kommenden Nacht in den Brunnen auf ihrem Grundstück zu springen, um zu sterben

Deutsche Studie: Auch Kirchenferne finden zum Glauben

Eine Hinwendung zum christlichen Glauben ist nach einer neuen deutschen Studie auch dann möglich, wenn die religiöse Sozialisation zuvor unterblieben ist, abgebrochen wurde oder scheiterte.

Die Gründe für die "Konversion" sind laut einer am Montag in Stuttgart vorgestellten uneinheitlich. Ausschlaggebend können Umbrüche, Lebenskrisen oder persönliche Beziehungen zu überzeugten Christen sein. Die Hinwendung zum Glauben geschieht demnach bei Erwachsenen größtenteils im Alter von Mitte 40. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Pfarrer vor Ort. Die Kontakte, die er knüpft, können der Studie zufolge auch Atheisten zum Glauben führen. Dasselbe gilt für Freunde: Wer überzeugte Christen in seinem Bekanntenkreis hat, dem fällt es leichter, auch als Erwachsener noch in die Kirche einzutreten.

Studie: 80 Prozent aller religiös Verfolgten sind Christen

Berlin, 17.09.2009 (KAP) Etwa 80 Prozent aller religiös Verfolgten weltweit sind nach Angaben der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" (IGFM) Christen. Ihr Anteil wachse weiter, etwa durch die Einführung und Anwendung des islamischen kanonischen Rechts der "Sharia" in manchen Ländern, sagte der Vorstandssprecher der Menschenrechtsorganisation, Martin Lessenthin, am Donnerstag der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Zu ähnlichen Ergebnissen wie IGFM kämen etwa die "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GfbV) oder das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not".

Gleichzeitig erinnerte der IGFM-Vorsitzende auch an Verfolgung anderer Religionen durch oder mit Duldung von Christen. Seine Organisation habe mit gleicher Deutlichkeit wie gegen islamistische Umtriebe auch gegen Menschenrechtsverletzungen durch orthodoxe Russen oder Serben protestiert.

Als einen besonderen Fall nannte Lessenthin Indien, wo Christen, Muslime und Buddhisten gleichermaßen unter Übergriffen von Hindu-Extremisten zu leiden hätten. Die Kritik der IGFM richte sich nicht nur gegen die Verfolger selbst, sondern auch gegen Behörden und Politiker in jenen Staaten, die den betroffenen Minderheiten keinen Schutz bieten. Dies gelte etwa für Nigeria, wo die Bundesbehörden aus politischen Rücksichten zu wenig gegen die "barbarischen" Sharia-Strafen in muslimisch dominierten nördlichen Bundesstaaten einschreiten.

Peter Zimmerling und mystische Meditation

Von Alexander Seibel

Wie fundamentalistische Hindus heute in Indien Christen verfolgen

St. Augustin (DT) Plötzlich sind sie da, in allen Räumen des Wohnheims. Die neunzehn Lepra-Waisen schreien, flüchten panisch ins Freie. Bevor Pater Edward Sequeira reagieren kann, wird er auch schon brutal zusammengeschlagen. Der Missionar, der die Einrichtung im indischen Distrikt Bargarh in jahrelanger Arbeit aufgebaut hat, überlebt den Angriff mit schweren Verletzungen. Im dichten Qualm kann er sich im Badezimmer einschließen. Rajani Majhi hat weniger Glück. Als das Wohnheim in Flammen aufgeht, kann sie nicht rechtzeitig entkommen.

Indien: Maoisten bekennen sich zu Mord an Hindu-Führer

N e u D e l h i (idea) – Eine maoistische Gruppe in Indien hat sich zur Ermordung des extremistischen Hindu-Führers Swami Laxmanananda Saraswati am 23. August bekannt. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Indiens – Maoisten erklärte gleichzeitig, dass hinduistische Extremisten, die Christen für die Bluttat verantwortlich machen, die Öffentlichkeit in die Irre führen.

Dalai Lama: Islam ist Frieden

Der Heilige von Tibet und Liebling der deutschen Medien Dalai Lama ist ein Mann mit zwei Gesichtern: Er behauptet nicht nur alle Religionen seien “friedlich” - er hat auch selber manchmal etwas besondere Vorstellungen von Frieden und Menschenrechten, denn auch im alten Tibet unter der Herrschaft des Lamas wurden Menschen die Hände abgeschlagen. Also verwundert es eigentlich nicht, dass seine Heiligkeit den Islam für friedlich hält.
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Psalm 139,5

Ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.

Johannes 16,26-27

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