Kirche soll sich dem "Ego me absolvo" der Schwulen unterwerfen
Störung der Hl. Messe und Strafanzeige gegen katholischen Priester wegen Diskriminierung.
von Kurt J. Heinz
(MEDRUM) Der Anspruch von Schwulen, die Kirche zu glaubenswidrigen Handlungen zwingen zu wollen, hat in den Niederlanden zu extremen Forderungen geführt. Wie die Berliner Morgenpost berichtete, sollte in Den Bosch der die Sonntagsmesse zelebrierende Priester durch Strafanzeige und eine Protestaktion genötigt werden, die Hl. Kommunion an Homosexuelle zu verteilen.
Evangelische Allianz Deutschland: Brennpunkt Islam
Bad Blankenburg (05.03.2010) – Mit dem "Brennpunkt Islam - Anfrage und Herausforderung für Kirche und Gesellschaft" greift die Deutsche Evangelische Allianz in einer Konferenz vom 18. bis 20. März 2010 eines der aktuellsten Themen der Zeit auf.
Wenn Bibelschulen mit Koranschulen gleichgesetzt werden
AEM-Vorsitzender: Evangelikale und Medien haben ein Kommunikationsproblem.
Unverminderte Christenverfolgung in Indien
Kaum ein Monat vergeht, in dem Christen in Indien nicht beschimpft, Pastoren verprügelt oder Kirchen angegriffen werden. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex belegt Indien Platz 26 in der Liste der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Von den 1,1 Milliarden Einwohnern sind nur 2,3 Prozent Christen. Besonders auf dem Land ist die Verfolgung durch hindu-nationalistische Extremisten sehr hoch.
Open Doors ruft dazu auf, die Christen in Indien nicht zu vergessen und für sie zu beten.
Evangelische Allianz ermittelte über 150 Angriffe in 2009
Biblische Stadt identifiziert
BEIT SCHEMESCH (inn) - Die biblische Stadt Netaim könnte identisch sein mit der Festungsstadt Tel Kaiefa aus der Zeit des Königs David. Diese These vertritt Gershon Galil, Professor der Abteilung für Bibelstudien an der Universität Haifa.
Generalsekretär Steeb: "Die Mitwirkung in der Evangelischen Allianz darf nicht am Taufverständnis festgemacht werden."
Zum Verlassen der örtlichen landeskirchlichen Gemeinde aus der örtlichen Evangelischen Allianz wegen unterschiedlichem Taufverständnis.
Bad Mergentheim (idea/dea) - Aus Protest gegen das Taufverständnis der Baptisten hat die evangelische Kirchengemeinde in Bad Mergentheim (Nord-Württemberg) die örtliche Evangelische Allianz verlassen. Sie beteiligte sich auch nicht an der Allianz-Gebetswoche am Jahresbeginn. Im Gemeindebrief „Lebenszeichen" erläutert Pfarrerin Gabriele Arnold die Kritik an der baptistischen Praxis, an neuen Mitgliedern eine Glaubenstaufe zu vollziehen, auch wenn sie als Säuglinge bereits getauft worden sind. Baptisten sehen darin keine Wiedertaufe, sondern ein bibelgemäßes Verständnis von der Taufe. Dazu gehöre das persönliche Bekenntnis des Glaubens. Dagegen verweist Frau Arnold auf die landeskirchliche Überzeugung, dass die Taufe ein Heilshandeln Gottes und kein Bekenntnisakt von Menschen sei. Deshalb sei sie lebenslang gültig und dürfe nicht wiederholt werden. An der Allianz-Gebetswoche werde man erst wieder teilnehmen, wenn die freikirchliche Gemeinde ihre Taufpraxis änden.
Steeb: Ökumenischer Rückschritt
Uno: Über 4.000 Christen vor Gewalt im Irak geflohen
New York, 3.3.10 (Kipa) Nach der letzten Gewaltserie gegen die christliche Kirche im Irak sind seit vergangenen Sonntag, 28. Februar, rund 250 Christen aus der Stadt Mosul geflohen. Wie die Vereinten Nationen in New York mitteilten, stieg die Zahl der christlichen Binnenflüchtlinge im Irak damit auf über 4.000 an.
Bei verschiedenen Angriffen kamen den Angaben zufolge allein im nordirakischen Mosul, der zweitgrössten Stadt des Landes, in den vergangenen zwei Wochen neun Christen ums Leben. Zugleich hatte es in Bagdad und Mosul Kundgebungen gegen die anhaltende Gewalt gegen Christen gegeben.
(kipa/b/bal)
Es bleibt turbulent in der EKD
Amtierender Ratsvorsitzender rechnet mit Comeback von Margot Käßmann
(MEDRUM) Das Schicksal der zurückgetretenen Ratsvorsitzenden der EKD, Margot Käßmann, scheint noch nicht besiegelt. Ihre Rückkehr in den Ratsvorsitz ist bereits Gesprächsthema und soll Ziel einer Kampagne werden.
Im Interview mit dpa äußerte der amtierende Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, er rechne mit einem Comeback von Margot Käßmann. Er ließ allerdings offen, in welcher Position dies sein werde. Deutlicher als Schneider sagte die Feministin und Buchautorin Antje Schrupp, in welche Position sie Margot Käßmann zurückhaben will. Schrupp hat sich auf einem Frauenforum in Bad Kreuznach dafür ausgesprochen, daß Käßmann als Ratsvorsitzende wiedergewählt wird. Sie will dazu eine Kampagne starten. Ihr Vorschlag soll von den Mitglieder des Frauenforums begeistert aufgenommen worden sein, berichtete die Mainzer Allgemeine Zeitung in der Dienstagausgabe. Schrupp will Käßmann erneut im Amt sehen, weil Käßmanns Rolle bei der Veränderung institutioneller Strukturen derzeit von keiner anderen Frau in der EKD übernommen werden könnte, verdeutlichte sie beim Forum in Kreuznach, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Kreuznach eingeladen hatte.
Bischöfe für Bekenntnistreue nicht anerkannt
Verfall des volkskirchlichen Luthertums in den evangelischen Landeskirchen vertreibt bekenntnistreue Protestanten.
von Jürgen Diestelmann
(MEDRUM) Wie kürzlich die Zeitung „Kyrkpressen" berichtete (18.01.10) erklärte der finnische Erzbischof Paarma: „Die Kirche erkennt den Bischof der Lutherstiftung nicht an." Der Beschluß der Lutherstiftung, sich einen eigenen Bischof zu erwählen, stünde im Widerspruch zu den allgemein anerkannten Prinzipien der Kirche. Wenn dieser Beschluß verwirklicht werde, müsse die Lutherstiftung mit Konsequenzen rechnen. Auf der Internetpräsenz der Zeitung „Kyrkpressen" löste diese Meldung eine lebhafte Leserdiskussion aus.
Diese kurze Pressemitteilung könnte man als eine innerfinnische Angelegenheit übergehen. Es steht jedoch dahinter ein Problem von internationaler Bedeutung, das aller Voraussicht nach in Zukunft die Ökumene immer mehr bewegen wird.
Pakistan: Von seinen Brüdern verfolgt
Pakistan belegt auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex Platz 14 der Rangliste von Ländern mit starker Christenverfolgung. Von dort stammt auch Riaz Masih. Bis vor Kurzem lebte er in der kleinen Ortschaft Kallur Kot im Punjab. Doch er musste untertauchen, weil seine muslimischen Brüder den Christen verfolgen.
Der heute 26-Jährige verlor seine Eltern, als er noch ein Kind war. Sie waren Christen. Auch nach ihrem Tod hielt Riaz Masih an seinem Glauben an Jesus Christus fest. Zum Ärger seines Ziehvaters Maulvi Peer Akram-Ullah. Der islamische Geistliche nahm Riaz und seine fünf Geschwister in sein Haus auf. Akram-Ullah lehrte sie den Koran und wie es heißt, habe er Masihs vier Brüdern und seiner Schwester ein großes Stück Bauland und je 500.000 Rupien – fast 4.400 Euro - als Belohnung versprochen, wenn sie das islamische Glaubensbekenntnis sprechen und damit zu Muslimen werden. Und das taten sie.

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