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USA: Lutheraner vor der Spaltung?

Der evangelisch-lutherischen Kirche der USA droht die Spaltung. Eine so genannte „Koalition für Erneuerung“, abgekürzt CORE, will eine neue Kirchenstruktur gründen. Damit protestiert der Verband gegen die Entscheidung der US-Lutheraner vom August, mit dem bekennend homosexuelle oder lesbische Personen zum Pastorenamt zugelassen werden. Die Lutheraner hatten es den einzelnen Gemeinden im Land allerdings freigestellt, ob sie diesen Beschluss mittragen oder sich ausklinken wollen. Zur evangelisch-lutherischen Kirche gehören in den USA 4,6 Millionen Menschen in mehr als zehntausend Pfarreien.
(apic 24.11.2009 sk)

Quelle

Natürliche Immunisierung besser als Impfung

Eine niederländische Studie legt den Schluß nahe, daß eine natürliche Immunisierung durch eine überstandene Grippeerkrankung nicht nur deutlich wirksamer ist als eine Impfung, sondern eine Impfung diesen natürlichen Schutz auch verhindern und daduch mehr Schaden als Nutzen stiften kann.

Martina Lenzen-Schulte schreibt hierzu in der F.A.Z.:

Unter dem Gesichtspunkt des Immunschutzes sei nichts besser als eine Durchseuchung einer Population mit dem echten Erreger, dem Wildtyp-Virus. …

An Mäusen konnten die Rotterdamer Forscher nun zeigen, wie hilfreich eine durchlebte ungefährliche Grippe ist, wenn man es danach mit hoch pathogenen, gefährlichen Vogelgrippeviren zu tun bekommt. Ungeimpfte Mäuse, die eine Variante der Influenza A (H3N2) — von einem saisonalen Grippevirus verursacht — durchgemacht hatten, waren besser geschützt: Sie wurden nach einer sonst letalen Dosis von Vogelgrippeviren (H5N1) seltener krank und starben nicht — im Gegensatz zu den gegen die Influenza A (H3N2) geimpften Mäusen.

Ägypten hat Staat Palästina akzeptiert

KAIRO (inn) - Ägypten anerkennt bereits den palästinensischen Staat, den die PLO 1988 ausrief. Allerdings müsse noch festgelegt werden, "wie jener Staat begrenzt wird", sagte Außenminister Ahmad Abul Gheit am Mittwoch.

Der neue palästinensische Botschafter in Ägypten, Barakat al-Farra, hatte am Dienstag sein Beglaubigungsschreiben an Präsident Hosni Mubarak übergeben. Dieser hieß den Palästinenser willkommen und bekundete die Hoffnung, dass Palästina bald Freiheit und Unabhängigkeit genießen werde. Al-Farra sagte: "Es ist mir eine Ehre, mein Land in Ägypten zu repräsentieren, dessen Name immer für Opfer, Heldentum, Märtyrer und Unterstützung für das palästinensische Volk bekannt war."

 

Trotz Verfolgung werden Muslime Christen

KELKHEIM, 16. November 2009 – Derzeit werden weltweit 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Dennoch bekehren sich gerade in islamischen Ländern mit schwerer Verfolgung viele Muslime zum Christentum, berichtete Stefan da Silva (Niederlande) am 14. November auf dem Open Doors-Tag im hessischen Marburg. Vor über 700 Besuchern rief der Regionalleiter für den Mittleren Osten des überkonfessionellen Hilfswerkes Open Doors zum Gebet für verfolgte Christen auf. Sie würden besonders geistliche Stärkung und Ermutigung brauchen, um in ihrem Glauben treu zu bleiben. Zudem sei die biblische Ausbildung* (Jüngerschaftskurse) von Neubekehrten unerlässlich. Vielen Untergrundgemeinden aus ehemaligen Muslimen ohne ausgebildete Pastoren mangele es an biblisch-fundierten Schulungen, um die Bibel zu verstehen. „Nur mit einem gefestigten Glauben und Gottvertrauen können Christen der zunehmenden Verfolgung entgegentreten.“ In wachsenden Untergrundgemeinden aus ehemaligen Muslimen in islamischen Ländern wie dem Iran sehen religiöse Eiferer, Islamisten und Terrorgruppen, aber auch islamische Regierungen eine Bedrohung.

Christenverfolgung nimmt weltweit dramatisch zu

Die Verfolgung von Christen nimmt weltweit mehr und mehr bedrohliche Formen an. Insbesondere in den Ländern, in denen die Friedensreligion vorherrschend ist, wie dem Irak oder Pakistan, kommt es immer wieder zu schweren Übergriffen auf Christen. Der Kichengang ist oftmals nur noch unter Gefahr für Leib und Leben möglich. Sogar Bomben explodieren vor Kirchen. Das Deutschlandradio berichtet: Die Zahlen sind alarmierend: In etwa 50 Ländern weltweit werden Christinnen und Christen diskriminiert, verfolgt und manchmal auch getötet. Vor allem in islamischen Ländern wie dem Irak oder Pakistan kommt es zu schweren Übergriffen, aber auch in Indien oder Nordkorea. Warum ist der christliche Westen eher zögerlich beim Protest gegen diese Menschenrechtsverletzungen? Melancholie und traumatische Erinnerungen schwingen mit in jedem Gottesdienst, auch wenn chaldäisch-katholische Christen aus dem Irak – so wie hier im Ruhrgebiet – eine neue Heimat gefunden haben. Und eigentlich in Frieden feiern könnten. Aber fast jeder hat Freunde und Familie zurückgelassen. Und am Sonntag zuvor sind in Bagdad wieder Bomben vor Kirchen explodiert, gerade als die Besucher nach der Abendmesse hinaus auf die Straße gingen – es gab vier Tote, mehr als 40 Verletzte und ausgebrannte Kirchen.

Palästinenser drohen mit einseitiger Ausrufung eines Staates

Trotz wiederholter Aufrufe des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu zu direkten Gesprächen, hat die palästinensische Autonomiebehörde am Wochenende erklärt, einen Staat ausrufen zu wollen, da Israel an Friedensgesprächen nicht interessiert sei. “Israel hält an der Besatzung fest und will nicht zurück an den Verhandlungstisch”, sagte der palästinensische Chef- Unterhändler Saeb Erekat gegenüber dem israelischen Armee Radio. “Wir sind es leid, unsere Zeit zu verschwenden. Wir glauben nicht, dass ihr wirklich eine Zwei-Staaten-Lösung wollt.” Netanjahu hat allerdings entgegen anderer Berichte einen Baustopp über alle neuen Bauprojekte in Judäa und Samaria verhängt – ein Schritt, der von US-Außenministerin Hillary Clinton gelobt wurde. Erekat sagte, die PA würde noch abwarten, und erst den UN Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft mit einbeziehen, um die Anerkennung eines palästinensischen Staates in Judäa und Samaria mit der Hauptstadt Ostjerusalem zu erwirken.

Kirchenbau nach Protesten gestoppt

Auf West Java in Indonesien wurde der Bau einer Kirche gestoppt, nachdem Islamisten Druck auf die Nachbarn ausgeübt haben. Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtete, entschied der Regent des Landeskreises Purwakarta am 16. Oktober 2009 gegen den Bau der katholischen St. Marien Kirche in Cinanka. Laut indonesischem Recht müssen die Anwohner dem Bau einer Kirche zustimmen. Die erforderliche Unterstützung war zunächst gegeben. Doch nachdem die Nachbarn von Islamisten bedroht worden waren, zogen 15 Anwohner ihr Einverständnis zurück. „Die Unterzeichner wurden von Anhängern der FPI (Islamische Verteidigungsfront) terrorisiert", so Priester Agustinus Made gegenüber Compass Direct. „Sie waren so eingeschüchtert, dass viele auch nicht mehr an einer Sitzung des interreligiösen Gesprächsforums teilnehmen wollten. Auch die Mitglieder des Forums und des Religionsamtes wurden von der FPI terrorisiert.“ Die FPI habe durch wiederholte Demonstrationen seit Ende des islamischen Fastenmonats (am 22. August) auch den Regenten des Bezirks eingeschüchtert. Daher zog auch er die vor zwei Jahren von ihm erteilte Baugenehmigung zurück, so Made. Indonesien* ist das größte islamisch-geprägte Land, in dem laut Verfassung Religionsfreiheit herrscht. Von den 231 Millionen Einwohnern sind 80 Prozent Muslime. 16 Prozent – ca. 37 Millionen – sind Christen.

USA: Kein christliches Symbol auf Kennzeichen

Ein Gericht im US-Bundesstaat South Carolina hat jetzt christliche Symbole sowie Schriftzüge auf KFZ-Kennzeichen verboten, weil dadurch eine Religion bevorzugt behandelt wird.

Yahoo Deutschland berichtet:

Der US-Bundesstaat South Carolina darf künftig keine Autokennzeichen mehr ausgeben, auf denen ein Kreuz und der Schriftzug “I believe” (”Ich glaube”) zu sehen sind. Das Kennzeichen verstoße gegen die in der Verfassung festgelegte Trennung von Staat und Religion, entschied ein Bundesrichter am Dienstag (Ortszeit). Durch die Nummernschilder werde eine Religion bevorzugt behandelt, erklärte Richter Cameron Currie.

Der stellvertretende republikanische Gouverneur von South Carolina, André Bauer, der das Gesetz zur Einführung der Kennzeichen im vergangenen Jahr vorgelegt hatte, sagte der Zeitung “The Greenville News”, das Urteil diskriminiere gläubige Christen. Der Generalstaatsanwalt von South Carolina müsse Widerspruch gegen das Urteil einlegen.

Quelle

Ahmadinedschad fordert neue Weltordnung

ANKARA, 09. November (RIA Novosti). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat eine Neugestaltung der Weltwirtschaft gefordert: Er will auf islamische statt auf kapitalistische Werte setzen.

„Das kapitalistische System ist an der aktuellen Wirtschaftskrise schuld. Die Welt braucht einen Wandel. Mit den heute herrschenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundsätzen kann die Welt nicht weitergehen“, sagte Ahmadinedschad am Montag beim Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in Istanbul.

„Islamische Wirtschaftprogramme“ seien nötig: Das sei ein richtiger Weg zur „menschlichen Würde, dem Frieden und der Prosperität“. Insbesondere plädierte Ahmadinedschad für einen einheitlichen OIC-Markt und den Verzicht auf den US-Dollar bei zwischenstaatlichen Verrechnungen. „Die Welt braucht heute eine neue Ordnung“, hieß es.

Quelle

20 Jahre Mauerfall: Merkel wirbt für neue Weltordnung

Mauerfall gleich Verantwortung: Das Ende der DDR verpflichtet laut Kanzlerin Merkel Deutschland, Verantwortung bei der Lösung von Konflikten zu übernehmen. "Wir haben das Unmögliche als möglich erlebt", sagte sie - und warb für eine neue Weltordnung.

"Diese Welt wird keine friedliche Welt sein, wenn wir nicht zu mehr globaler Ordnung und zu mehr multilateraler Zusammenarbeit finden", sagte Merkel bei der Wissenschaftskonferenz "Falling Walls" der Einstein-Stiftung in Berlin. Der Mauerfall im übertragenen Sinne müsse auch an anderen Stellen dieser Welt versucht werden, beispielsweise im Nahen Osten oder im Kampf gegen den Terrorismus. Durch das glückliche Erleben des Mauerfalls habe Deutschland auch die Verpflichtung dazu beizutragen, "dass die Probleme dieser Welt besser gelöst werden können", sagte die Kanzlerin. Das Prinzip der Abschreckung funktioniere nicht mehr, deswegen müssten gemeinschaftlich völlig neue Wege gegangen werden. Die anstehende Klima-Konferenz von Kopenhagen werde beispielhaft dafür stehen, ob die Welt bereit sei, gemeinsam zu handeln in Bereichen, die nur global gelöst werden können.

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Täglicher Bibelvers

Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Jesaja 52,10

Wir können's nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

Apostelgeschichte 4,20

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