Israel droht zweite Front im Norden

8 Januar, 2009 - 10:19

Jerusalem (RPO). Die Krise in Nahost verschärft sich weiter. Am Donnerstag sind aus dem Libanon zweimal binnen weniger Stunden mehrere Raketen auf den Norden Israels abgefeuert worden, wie israelische Medien berichten. In zwei Ortschaften im Norden Israels sei Fliegeralarm ausgelöst worden, berichten Rundfunksender. Damit zeichnet sich für Israel eine zweite Front im Norden ab.

Die Charta der "Islamischen Widerstandsbewegung" (HAMAS)

Die HAMAS ist eine fundamentalistisch-islamische Terrororganisation. Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie propagiert als zentrales Ziel des Hamas die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:

Die Ziele des HAMAS:

"Die Islamische Widerstandsbewegung (...) strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten." (Artikel 6)

Die Zerstörung Israels:

Wütende Proteste in der arabischen Welt

30 Dezember, 2008 - 12:01

Die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen haben in der arabischen Welt eine wütende Protestwelle ausgelöst. Während die Arabische Liga gespalten in ein Gipfeltreffen zur Lage in Nahost geht, rekrutieren radikale Muslime in aller Welt freiwillige Kämpfer.

Aus der Geburtsstadt Jesu fliehen seit Jahren die Christen. Viele fühlen sich von ihren muslimischen Nachbarn bedroht

Jerusalem (RPO). In Nahost droht eine neue Welle der Gewalt: Nach dem Ende einer sechsmonatigen Waffenruhe ist am Wochenende die Gewalt zwischen Israel und dem von der radikalen Palästinenserorganisation Hamas kontrollierten Gazastreifen eskaliert. Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte angesichts palästinensischer Raketensalven die Bereitschaft seiner Regierung zum Krieg.

Radikale Palästinenser haben erneut aus dem Gazastreifen den Süden Israels beschossen. Erst am Mittwoch waren 20 Raketen abgefeuert worden. Im Gegenzug flog Israel einen Luftangriff gegen Ziele im Gazastreifen.

El-Baradei: Iran hat bald die Atombombe

13 Dezember, 2008 - 15:53

(12. Dezember 2008/israelnetz.) –Bis Weihnachten, in knapp zwei Wochen, könnte der Iran eine Atombombe haben. Das hat der Chef der Wiener Atombehörde, Mohammed el-Baradei, prophezeit. Die iranischen Drohgebärden waren von ihm früher als Rhetorik abgetan worden. Jetzt sieht er die Situation sehr kritisch.

Teheran prahlt mit seinen Erfolgen bei der Entwicklung von Trägerraketen mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern, die bis nach Tel Aviv reichen, oder gar von 3.000 Kilometern, die Berlin treffen könnten.

Der Iran hat mit der Produktion seiner fortentwickelten Langstreckenrakete Shahab B3 begonnen, die über eine Reichweite von 2000 Km verfügt und somit Israel treffen kann. Dies teilte eine westliche Geheimdienstquelle am Mittwoch mit.

Im vergangenen Monat hatte der Iran von einem erfolgreichen Experiment einer Rakete mit ähnlicher Reichweite berichtet. Inzwischen besitzt er die Fähigkeit, etwa 75 Shahab B3-Raketen zu produzieren.

Einen Gegner mit Atomwaffen wird man nicht dulden: Besorgt beobachtet Israel, dass Iran erfolgreich an Trägerraketen für nukleare Sprengköpfe arbeitet. Wenn die USA und Europa nicht helfen, wird Jerusalem das Problem allein lösen.

Iran verdreifacht sein Raketenarsenal

9 Dezember, 2008 - 14:49

Der Iran hat seinen Bestand an Langstreckenraketen offensichtlich innerhalb eines Jahres verdreifacht. Medienberichten zufolge hat die Islamische Republik Anfang 2008 noch 30 Shihab-3-Raketen besessen, während sie inzwischen über mehr als 100 verfügt. Während die Fähigkeit Teherans, jeden Ort in Israel zu treffen, schon seit längerem bekannt ist, deutet die jüngste Aufrüstung darauf hin, dass der Iran einen groß angelegten Schlag gegen diejenigen vorbereitet, die sein Atomprogramm zu zerstören versuchen würden.