Plädoyer für das Recht auf Freiheit der Rede
Die Redefreiheit als grundlegendes Freiheitsrecht gerät in Europa unter Druck und muss verteidigt werden. Dieser Meinung ist der Präsident der Schwedischen Evangelischen Allianz, Mats Tunehag.
Evangelische Allianz Deutschland: Brennpunkt Islam
Bad Blankenburg (05.03.2010) – Mit dem "Brennpunkt Islam - Anfrage und Herausforderung für Kirche und Gesellschaft" greift die Deutsche Evangelische Allianz in einer Konferenz vom 18. bis 20. März 2010 eines der aktuellsten Themen der Zeit auf.
USA: Atheisten tauschen Bibeln gegen Pornos
"Schweinereien für Schweinereien" tauschen Atheisten in San Antonio derzeit – so zumindest lautet der Titel ihrer kontroversen Aktion. Gemeint ist: Wer eine Bibel, einen Koran oder eine andere Glaubensschrift abgibt, bekommt dafür ein Pornoheft.
Islamkritik: Ein neuer Kulturkampf?
Der Streit der letzten Wochen habe dazu geführt, dass Islamkritiker wie die Autoren Necla Kelek, Henryk M. Broder und Seyran Ates in der Presse als "Hassprediger", "Heilige Krieger" oder "Liberale Rassisten" tituliert würden, deren einziges Ansinnen es sei, den Islam zum Feindbild abzustempeln, schreibt das ZDF in seiner Pressemitteilung.
Jeder Vierte würde sich Chip implantieren lassen
(03. März 2010/rh.) – Nach einer Bitkom-Studie würde sich fast jeder vierte Deutsche einen Funk-Chip implantieren lassen, wenn ihm dies Vorteile bringen würde. Dies ist angesichts der Diskussion um die Datenspeicherung eine ziemliche Überraschung.
Redefreiheit oder Freiheit nicht hören zu müssen?
von Mats Tunehag
(MEDRUM/Europe4Christ) Soll der Presse verboten werden Karikaturen zu veröffentlichen, die Muslime beleidigen? Soll einem Ladenbesitzer verboten werden, seinen Kunden „ein frohes Christfest“ zu wünschen? Soll es als Hasspredigt gelten, wenn homosexuelle Praktiken nach der Bibel als Sünde bezeichnet werden? Die Debatte wird breit geführt und die Kontroversen über das Grundrecht auf freie Rede und Religionsfreiheit in Europa, und darüber hinaus, werden heftiger.
Die Redefreiheit als Grundrecht ist grundlegend und wesentlich für andere Freiheitsrechte. Ohne sie gibt es weder Pressefreiheit noch ein Recht auf eine öffentliche politische Debatte, weder die Freiheit, seinen Glauben öffentlich zu bekennen noch die Freiheit, ihn in der Kunst und in der Musik etc. zum Ausdruck zu bringen.
Die Erklärung der Menschenrechte der VEREINTEN NATIONEN gewährleistet die Religionsfreiheit unter 3 Aspekten (Artikel 18), nämlich einen Glauben zu haben, ihn zum Ausdruck zu bringen und ihn zu wechseln. Das schließt sowohl das Recht ein, den Glauben in der Öffentlichkeit zu bekennen und sich unter Gleichgesinnten zu versammeln, als auch den Glauben zu wechseln, also zu konvertieren.
Tempelberg: Angriff auf Touristen
(01. März 2009/inn) - Dutzende palästinensische Jugendliche haben am Sonntag vom Tempelberg in Jerusalem aus Touristen mit Steinen beworfen. Die israelische Polizei stürmte daraufhin die religiöse Stätte. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas warnte unterdessen in Jordanien vor einem Religionskrieg.
Bischöfe für Bekenntnistreue nicht anerkannt
Verfall des volkskirchlichen Luthertums in den evangelischen Landeskirchen vertreibt bekenntnistreue Protestanten.
von Jürgen Diestelmann
(MEDRUM) Wie kürzlich die Zeitung „Kyrkpressen" berichtete (18.01.10) erklärte der finnische Erzbischof Paarma: „Die Kirche erkennt den Bischof der Lutherstiftung nicht an." Der Beschluß der Lutherstiftung, sich einen eigenen Bischof zu erwählen, stünde im Widerspruch zu den allgemein anerkannten Prinzipien der Kirche. Wenn dieser Beschluß verwirklicht werde, müsse die Lutherstiftung mit Konsequenzen rechnen. Auf der Internetpräsenz der Zeitung „Kyrkpressen" löste diese Meldung eine lebhafte Leserdiskussion aus.
Diese kurze Pressemitteilung könnte man als eine innerfinnische Angelegenheit übergehen. Es steht jedoch dahinter ein Problem von internationaler Bedeutung, das aller Voraussicht nach in Zukunft die Ökumene immer mehr bewegen wird.
Scheidungen haben Folgen
(26. Februar 2010/rh.) – Die Frau des bekannten, aber genauso umstrittenen Evangelisten Benny Hinn, Suzanne, hat die Scheidung eingereicht. Und bei der grössten amerikanischen Familienberatungsstelle, Focus on the Family, kommt es zu einem markanten Führungswechsel. Eine Scheidung könnte dabei eine Rolle gespielt haben.
Hamasterrorist, dann Agent für Israel, heute Christ
(26. Februar 2010/tl.) – Der Sohn des führenden Hamas-Terroristen Sheik Hassan Yousef arbeitete zehn Jahre lang für den israelischen Geheimdienst. Mosab Hassan Yousef hatte sich von der Hamas abgewendet, nachdem er Zeuge der Brutalität wurde, mit der die Terrororganisation mit den eigenen Leuten umgeht. Vor drei Jahren konvertierte Hassan Yousef zum Christentum.

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