Unverminderte Christenverfolgung in Indien
Kaum ein Monat vergeht, in dem Christen in Indien nicht beschimpft, Pastoren verprügelt oder Kirchen angegriffen werden. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex belegt Indien Platz 26 in der Liste der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Von den 1,1 Milliarden Einwohnern sind nur 2,3 Prozent Christen. Besonders auf dem Land ist die Verfolgung durch hindu-nationalistische Extremisten sehr hoch.
Open Doors ruft dazu auf, die Christen in Indien nicht zu vergessen und für sie zu beten.
Evangelische Allianz ermittelte über 150 Angriffe in 2009
Israel-Museum vereint getrennte Original-Bibeltexte
JERUSALEM (inn) - Im Israel-Museum in Jerusalem wurden jetzt zwei jahrhundertelang getrennte Bibeltexte zusammengeführt. Die Fragmente gehören zu den wenigen bisher gefundenen Bibelmanuskripten aus der Zeit zwischen dem 2. und 9. Jahrhundert, der sogenannten "Stillen Periode". Beide Teile wurden bislang an verschiedenen Orten aufbewahrt - erst durch ein Pressefoto kamen Forscher darauf, dass die Texte zusammengehören.
Biblische Stadt identifiziert
BEIT SCHEMESCH (inn) - Die biblische Stadt Netaim könnte identisch sein mit der Festungsstadt Tel Kaiefa aus der Zeit des Königs David. Diese These vertritt Gershon Galil, Professor der Abteilung für Bibelstudien an der Universität Haifa.
USA: Atheisten tauschen Bibeln gegen Pornos
"Schweinereien für Schweinereien" tauschen Atheisten in San Antonio derzeit – so zumindest lautet der Titel ihrer kontroversen Aktion. Gemeint ist: Wer eine Bibel, einen Koran oder eine andere Glaubensschrift abgibt, bekommt dafür ein Pornoheft.
Pegel des Toten Meeres angestiegen
Der Wasserstand des Toten Meeres ist im vergangenen Monat erstmals nach vier Jahren wieder angestiegen. Der Grund dafür sind die massiven Niederschlagsmengen, die am vergangenen Wochenende im Einzugsgebiet des Jordans und den Gebirgsbächen zu verzeichnen waren, aus denen sich das Tote Meer speist. Wie die Wasserbehörde mitteilte, ist der Pegelstand im Laufe des Februars entgegen dem beinahe stabilen Trend des Wasserrückgangs um acht Zentimeter gestiegen. Im Februar des vergangenen Jahres war der Pegelstand um drei Zentimeter zurückgegangen. Auch im Einzugsbereich des Sees Genezareth und im westlichen Galiläa hat es im vergangenen Winter überdurchschnittlich große Mengen an Regen gegeben.
Es bleibt turbulent in der EKD
Amtierender Ratsvorsitzender rechnet mit Comeback von Margot Käßmann
(MEDRUM) Das Schicksal der zurückgetretenen Ratsvorsitzenden der EKD, Margot Käßmann, scheint noch nicht besiegelt. Ihre Rückkehr in den Ratsvorsitz ist bereits Gesprächsthema und soll Ziel einer Kampagne werden.
Im Interview mit dpa äußerte der amtierende Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, er rechne mit einem Comeback von Margot Käßmann. Er ließ allerdings offen, in welcher Position dies sein werde. Deutlicher als Schneider sagte die Feministin und Buchautorin Antje Schrupp, in welche Position sie Margot Käßmann zurückhaben will. Schrupp hat sich auf einem Frauenforum in Bad Kreuznach dafür ausgesprochen, daß Käßmann als Ratsvorsitzende wiedergewählt wird. Sie will dazu eine Kampagne starten. Ihr Vorschlag soll von den Mitglieder des Frauenforums begeistert aufgenommen worden sein, berichtete die Mainzer Allgemeine Zeitung in der Dienstagausgabe. Schrupp will Käßmann erneut im Amt sehen, weil Käßmanns Rolle bei der Veränderung institutioneller Strukturen derzeit von keiner anderen Frau in der EKD übernommen werden könnte, verdeutlichte sie beim Forum in Kreuznach, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Kreuznach eingeladen hatte.
Jeder Vierte würde sich Chip implantieren lassen
(03. März 2010/rh.) – Nach einer Bitkom-Studie würde sich fast jeder vierte Deutsche einen Funk-Chip implantieren lassen, wenn ihm dies Vorteile bringen würde. Dies ist angesichts der Diskussion um die Datenspeicherung eine ziemliche Überraschung.
Redefreiheit oder Freiheit nicht hören zu müssen?
von Mats Tunehag
(MEDRUM/Europe4Christ) Soll der Presse verboten werden Karikaturen zu veröffentlichen, die Muslime beleidigen? Soll einem Ladenbesitzer verboten werden, seinen Kunden „ein frohes Christfest“ zu wünschen? Soll es als Hasspredigt gelten, wenn homosexuelle Praktiken nach der Bibel als Sünde bezeichnet werden? Die Debatte wird breit geführt und die Kontroversen über das Grundrecht auf freie Rede und Religionsfreiheit in Europa, und darüber hinaus, werden heftiger.
Die Redefreiheit als Grundrecht ist grundlegend und wesentlich für andere Freiheitsrechte. Ohne sie gibt es weder Pressefreiheit noch ein Recht auf eine öffentliche politische Debatte, weder die Freiheit, seinen Glauben öffentlich zu bekennen noch die Freiheit, ihn in der Kunst und in der Musik etc. zum Ausdruck zu bringen.
Die Erklärung der Menschenrechte der VEREINTEN NATIONEN gewährleistet die Religionsfreiheit unter 3 Aspekten (Artikel 18), nämlich einen Glauben zu haben, ihn zum Ausdruck zu bringen und ihn zu wechseln. Das schließt sowohl das Recht ein, den Glauben in der Öffentlichkeit zu bekennen und sich unter Gleichgesinnten zu versammeln, als auch den Glauben zu wechseln, also zu konvertieren.
Tempelberg: Angriff auf Touristen
(01. März 2009/inn) - Dutzende palästinensische Jugendliche haben am Sonntag vom Tempelberg in Jerusalem aus Touristen mit Steinen beworfen. Die israelische Polizei stürmte daraufhin die religiöse Stätte. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas warnte unterdessen in Jordanien vor einem Religionskrieg.
Gaddafi erklärt Schweiz den Heiligen Krieg
Der libysche Staatschef Muammar al Gaddafi hat Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen. "Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss mit allen Mitteln der Dschihad erklärt werden", sagte er in der ostlibyschen Stadt Bengasi. Jeder Muslim, der mit der Schweiz Geschäfte mache, sei ein "Ungläubiger", der sich gegen den Islam stelle.
"Lasst uns kämpfen gegen die Schweiz, den Zionismus und ausländische Aggression", sagte Gaddafi und fügte hinzu: "Das ist kein Terrorismus", im Gegensatz zu den Aktionen der Al Kaida, die er als "eine Art Verbrechen und Geisteskrankheit" bezeichnete. Es gebe einen großen Unterschied zwischen Terrorismus und dem Heiligen Krieg, der das Recht auf bewaffneten Kampf einschließe, sagte er. Der Kampf gegen die Schweiz müsse mit allen Mitteln geführt werden.

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