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Offener Brief an eine Bundestagsabgeordnete

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Als am 27. Januar Israels Staatspräsident Schimon Peres das Kaddisch-Gebet für die Opfer der Schoah sprach, erhob sich der Bundestag zu Ehren der ermordeten Juden. Die Abgeordnete Sevim Dagdelen von der Linkspartei blieb hingegen sitzen. Nun haben drei Pfarrer einen offenen Brief an die Politikerin verfasst, den Israelnetz.com im Wortlaut dokumentiert.

Sehr geehrte Frau Dagdelen,

 

Respekt ist das, was einen überkommt, wenn man zurückblickt, lat. respectare. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz saßen Sie im Deutschen Bundestag. Sie saßen da, als Schimon Peres zurückgeblickt hat und seinen Großvater vor sich sah, wie er ihn, den Elfjährigen, in einen Zug setzt, der ihn nach Israel bringt, bevor ihn Deutsche umbringen konnten. Sie saßen da, als er, der Überlebende, das Kaddisch sprach für sechs Millionen, die ermordet wurden, und saßen da, als er, der Präsident des Staates Israel, sagte "Nie wieder." Sie saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob.

 

Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazi-Partei im Parlament, sondern stehen für DIE LINKE. In Ihrer Fraktion werden Sie als "Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik" geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den "Tod! Tod Israel!" verlangen? Antisemitismus ist die Leidenschaft, die den Tod der Juden wünscht. Nur dass Sitzenbleiben nicht sehr leidenschaftlich wirkt, eher kalkuliert. Als rechnete es sich für Sie. Blieben Sie sitzen im Bundestag, weil Sie den Sitz im Bundestag behalten wollen? Könnte sein, dass Sie gar keine Antisemitin sind, sondern eine Politikerin, ganz leidenschaftslos.

 

Nur dass gerade dies uns fassungslos macht. "Meine verehrten Anwesenden", hatte Schimon Peres im Bundestag gesagt, "die Shoa wirft schwierige Fragen zur tiefsten Seele des Menschen auf. Wie böse kann der Mensch sein?" Seit Hannah Arendt dämmert uns, wie banal das Böse sein kann, sie hat die Banalität des Bösen als "Unwillen" beschrieben: "Da ist keine Tiefe, es ist nicht dämonisch. Es ist einfach der Unwille, sich je vorzustellen, was eigentlich mit dem anderen ist." Einfach der Unwille, "an der Stelle jedes andern zu denken". An der Stelle eines 11jährigen, den der Großvater zum Zug bringt. An der Stelle des 86jährigen, der Ihnen sagt: "Ich danke Ihnen."

 

Einfach der Unwille mitzufühlen. Der einfache Wille, nichts wissen zu wollen. Früher liefen sie mit, heute bleiben Sie sitzen, es widert uns an. Die Kirchen, die wir bespielen, sind Kirchen der Kulturen, es sind offene Häuser, und manche Gespräche werden darin so offen geführt, dass es weh tun kann. Auch Sie sind hier zu Gast gewesen. Sie werden es nicht mehr sein, Sie sind uns nicht erwünscht. Sie haben denen, die überlebt haben, den Respekt verweigert, unseren haben Sie restlos verloren.

 

Pfr. Barbara von Bremen | St. Petri-Kirche Dortmund

Pfr. Thomas Schöps | Bleckkirche

Pfr. Thomas Wessel | Christuskirche Bochum

Das stinkt zum Himmel.


Ich möchte mich diesen Brief anschliesen und laut schreien. Es tut weh mit welcher Respektlosikkeit die Menschen miteinander umgehn. Sie haben auch meinen Repekt verloren. Was suchen sie wirklich in der Regierung??? Sehr geehrte Frau Dagdelen wen ich in der Regierung wäre würde ich ihren Rücktritt fordern. Klaus www.cid-radio.de

Es ist ganz interessant wie


Es ist ganz interessant wie "Die Linke" zwei Gesichter aufweist.
 
Sehr intensiv beobachte ich deren Entwicklung und habe immer wieder intensive Gespräche. Dabei konnte ich immer wieder feststellen, wie auch an einer Kundgebung in Karlsruhe vor der Wahl, daß deren Verbindungen zu marxistischen Parteiungen offensichtlich war. Wobei junge "Die Linke" noch bereit war den christlichen Standpunkt in seinen Grundsätzen zu diskutieren , war die marxistische Partei zu keinem Gespräch bereit wie die Älteren der "Die Linke". Während den Gesprächen mußte ich wahrnehmen das personelle Kontakte hin und her gingen, was den Geschmack hinterläßt, daß "Die Linke" zur marxistischen Partei und deren christlich feindlichen Haltung Überschneidungsmengen bildet.
 
Die ebenso anwesende "SPD" konnte zu keinem Gespräch bewegt werden, da deren Bedingung ein Gespräch nur ohne Gott zu gesellschaftlichen Thematiken und  "zeitgemäßen biblischen Gottvorstellung gibt es nicht", sogleich in die Ebene der psychischen geistigen Krankheit gefrachtet wurde.
Man war wie auch der ältere "Die Linke" Teil voller Hähme und aggressiv bereit jegliches Gespräch abzuwürgen, was zu mindest noch vermuten läßt das christliche Worte eine emutionale Reaktion erreicht, was bei den um die Ecke stehenden Marxisten geduldig, trocken ablehnend  bis zu Ihrer Antwort zur generellen Ablehnung über christliche Werte zu sprechen, ohne jegliche Gesprächsbereitschaft signalisiert wurde.
 
Eines muß man Frau Dagdelen zu gute Halten, das Sie Ihr wahres Gesicht zeigt und damit dem denkenden Mensche ermöglicht zu relativieren wohin diese Parteiung führen wird, in Bezug Ihrer Migrations- und Integrationspolitik für jüdisch und auch christliche Werte. Klingen da türkisch islamische Abneigungen durch?
 
All diese Eindrücke halfen mir schon längst die Annahme eines Verständnis von christlichen Werten in Bezug zu "sozialen politischen Vorstellungen" zu trennen und ließen mich deren humanistische Toleranz Ihrer falschen Zweigesichtigkeit , in denen christliches intolerant gebrandmarkt ist, unterscheiden.
Vielmehr sehe ich diesbezüglich seit Wendung der sozialdemokratischen Veränderung die Notwendigkeit unseren HErr und Heiland Jesus Christus dankbar zu sein durch die Ihm eigenste "absolute Wahrheit" unsere Volksschuld bekenen zu dürfen; es macht mich nicht nur nachdenklich sondern demütig dahingehend, kontrastreich und als auch unverdient bezeugt zu bekommen, wie viel Gnade mir und all denen zu Teil wurde, Reue über die Verbrechensgeschichte dieser Geschehen zu empfinden.
 
Das nichts wissen zu wollen dieser Kreise zeigt, wie wenig diese bereit sind innere Verletzungen zu berücksichtigen und die Bereitschaft so weit nicht vorgedrungen ist, diese Basis der Voraussetzungen an Unterbindung möglicher künftiger Taten Hinentwicklungen zusichern.
Diese Respektlosigkeit zeigt ebenso wie in SED Zeiten das ein Anerkenntnis zur Wiedergutmachung geleugnet wird. Ja geht so weit, das selbst symbolische Verweigerung als Abbild dieses Denkens in alle Welt transportiert wird, nunmehr dem diesbezüglich westdeutschen Respekt vor dieser Verantwortung - wie islamischer Sauerteig - zur Beschämung nicht erspart wird.
 
Eines hat die Abgeordnete Sevim Dagdelen von der Linkspartei sicherlich erreicht, daß Sie die Kluft nach der Einheit von West und Ost weiter belebt, als auch "Die Linke"  für Ihrer islamischen pro Tendenzen gekonnt zu deutschen geschichtlichen Belangen zu gebrauchen.
Es wird Zeit, daß die Linken sich im klaren werden ob solche braunen verdeckten Islam-Geister, wenn man überhaupt von jemals zeitgemäß sprechen kann, diesbezüglich eine deutsche faktenbezogene, als auch empfindende Aufarbeitung des jüdischen Leidensweges so überhaupt ermöglicht und  nunmehr zügig von Nöten ist. Ohne Wegbereitung islamischer Interessen, die Ihrer Klientel über die Linke versucht zur Islamisierung Vorteile zu schaffen.
Man geht dosiert stetig verdeckt die wahren Ziele an Bestrebungen einer zum Islam pro gewerteten Gesellschaft hin, tagesthematisch deutsch verbindend mit islamischen Ablehnungen von Weltgeschehen. Eine Anteilnahme geht gerade mal so weit, als die islamischen Interessen weitestens geordnet bedingen. Dabei interessiert die verdeckten Islamisierer nicht, das der überwiegende Teil der Deutschen in Ihrer Geschichtsaufarbeitung mit sehrwohl reichlichem Verständnis bezüglich den resoltierenden Befindungen aus den  geschichtlichen Grausamkeiten sich geläutert hat, schon allein hierraus das totalitäre islamische Ideologiebild widerstrebt.
Diesbezügliches Augen verschließen über die gesamte Verantwortung des Deutschen Volkes war doch schließlich ebenso Bestandteil des ostdeutschen Denkens wie die unerwünschte Mauer, als auch überschneidend zu nicht deutschen islamischen Haltungen, deren sich schon der Nazionalsozialismus bediente. Aber genau darin beharren letztlich die islamische Bestrebungen und neigen sich zu den christlichen Gesellschaftsformen um diese in Ihre Vorstellungswelt zu verändern. Verlockend scheint die Chanse zu sein, antisemitisches Gedankengut systematisch so eine neue "Geistesheimat" mit Ende der Islamisierten Geisteswelt in Europa immer dreister Raum erneut einzuräumen; in Israel geben islamischen Blöcken zuzuordnenden Abgeordnete das gleiche Bild ab. Als ob man die Frage mit Israel wie die des Huhnes und des Ei immer während am leben erhalten müsste.
Wir Deutschen sollen durch diese islamischen Taktiken reif für langfristige Entsolidarisierung manipuliert werden, die zur Isolation von Israel führen würde und dem Islam seine Bestrebungen Israel zu vernichten die Türen öffnen soll. Man versucht breitgefächert die Basis Israels, nicht nur bei uns sondern mit Einflußbestreben über UN und deren Organisationen ,  in den Völkern, erneut zu entziehen.
Kriegsbestrebungen im Mantel der Friedensbemühung, jedoch auf dem Rücken der jüdischen geschichtlichen Wahrheit im Zuge der islamischen Leugnungs-Haltung zu vermischen als auch diese dem Begehren der christlichen Kriegsablehnung einzuverleiben zeigt, das Taqia Prinzip durch "Integration" neue Blüten treibt an Mainstream.
Diese Verantwortungsmauer möchte doch wohl die überwiegende Mehrheit in dem deutschen Volk nicht;
Genausowenig eine Linke durch die eine solche Mauer sich geistig manifestiert und sich für islamischen Werteexpansionen hergibt.
Eine klare Positionierung nunmehr, zur Schuld der Deutschen an dem jüdischen Volk, als auch der islamischen Vergehen und geschichtlichen Lügen, ist nunmehr durch die Linke von nöten. Allerdings nicht nur diese.
 
Schalom
Armin
http://jesuschristuskommebald.spaces.live.com/
 
PS - Nachtrag:
 
Die Gegendarstellung der  Sevim Dağdelen   ist beschämend und zeigt wie die islamischen Denkmodelle radikal selbst hiesige Empfindungen übergehen und versuchen eine andere Interpretation zu geben. Nach dem Motto der typischen Methodiken die islamischen Ideologien zu überspielen indem man einerseits das schlechte Gewissen von uns Deutschen gebraucht und sich bedient, wie "deutschen Rassenwahn zum Opfer gefallen" um unterschwellig islamthematische Einstreuung an Haltungen die Tür zu öffnen. Bezüglich "Anders lautenden Integrations Denkmodellen" die einer islamischen Gesellschaftsveränderung entgegenstehen und scheinbar diesen Kreisen Erfolg versprechend uns Deutsche beschämt machen soll, uns gegen einen "Schein friedlichen Islam" zu wehren. Dies gleichsetzt einerseitz gefühlsmäßig mit dem jüdischen Schicksal in Deutschland zu Nazi Zeiten und Ihrem Schicksal, anderseitz überspielt das der "religöse Antisemetismus des Islam" so gekonnt zur Seite gedrängt wird in dem Deutschen Volk, das als "Wirtsvolk" und politisch meinungsfreiheitlich geeignet erscheint die islamischen Voraussetzungen zur europäischen Islamisierung  an dieser "geschichtlichen deutschen Tatsache" auszunutzen. Man muß hier dabei wissen, wie in der Regel islamische Bevölkerungsteile pflegen bei Widersprüchen gegen Ihre Argumente uns Deutsche versuchen in die "rassistische Ecke" zu befördern, und somit scheinbar es in Deutschland leicht zu unterbinden  ist tatsächliche Interessensfundamente der Islamideologie aufzuführen. Die geistige stetige Umprägung durch islamische Ideologie wird unsere Gesellschaft diesbezüglich aus islamistischen Betrachtungen "freundlich" bewegen, jedoch unser christliches kulturelle Prägung neu antijüdisch Prositionieren :
 
 
07.02.2010

Sie wissen, dass es nicht stimmt.
Stellungnahme von MdB Sevim Dagdelen zum offenen Brief der Pfr. Barbara von Bremen (St. Petri-Kirche Dortmund), Pfr. Thomas Schöps (Bleckkirche Gelsenkirchen) und Pfr. Thomas Wessel (Christuskirche Bochum) vom 04.02.2010
Sehr geehrte Pfarrerin von Bremen,
sehr geehrter Pfarrer Schöps,
sehr geehrter Pfarrer Wessel,

Sie wissen, dass es nicht stimmt. Dass ich niemals den Opfern des Holocaust meinen Respekt verweigern würde und dies auch nicht getan habe im Bundestag. Dass ich mich selbstverständlich erhoben habe zu Ehren der Opfer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer gefallen sind, als der Bundestag am 27. Januar im Beisein von Shimon Peres der Opfer des Nationalsozialismus gedachte. Mich des Antisemitismus zu bezichtigten, ist infam. Mir Bösartigkeit und Gefühllosigkeit zu unterstellen, nicht minder. Sie beschuldigen mich der Ignoranz ohne auch nur mit mir ein Gespräch zu suchen. Sie reden von Kultur und predigen Hass. Das hätte ich nicht erwartet. Erst recht nicht von Ihnen.

Ja, ich habe Shimon Peres nach seiner Rede stehende Ovationen verweigert. Ich habe nicht stehend applaudiert, als er von Atomraketen sprach, die der Iran angeblich besitze und die die Welt bedrohen. Ich habe nicht geklatscht, als er den Kriegstreibern Nahrung gab, die dabei sind, den nächsten Feldzug gegen den Iran zu planen, der den Mittleren Osten in die nächste Katastrophe steuern wird. Ich habe keine Zustimmung geäußert zu einer Fortsetzung der Vorgehensweise, die wir aus dem Irak kennen, wo gleichfalls mithilfe von Bedrohungsszenarien ein furchtbarer Krieg vom Zaun gebrochen wurde.

Wenn Sie mir dafür die Tür der Kirche weisen, dann soll es so sein. Vertreter der Kirche, die wider besseren Wissens diffamieren, sind nicht meine Ansprechpartner. Ob Sie jedoch die vielen Christinnen und Christen repräsentieren, denen Wahrhaftigkeit etwas bedeutet und die sich gegen Krieg und für Dialog und Verständigung einsetzen, wage ich zu bezweifeln.

Sie sagen, es widert Sie an, dass ich sitzengeblieben bin. Was mich anwidert, sind hasserfüllte Stellungnahmen der Selbstgerechtigkeit, die nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun haben, was ich mir von der Kirche erhoffe und von ihr erwarte. Ich bin sicher, damit stehe ich nicht allein.

Ich erlaube mir den Brief den zuständigen Superintendenten der evangelischen Kirche zukommen zu lassen und ihn wie Sie dies mit Ihrem Brief getan haben, unmittelbar zu veröffentlichen.

Sevim Dağdelen, 05.02.2010
Quelle

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Täglicher Bibelvers

Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.

Jesaja 53,5

Paulus schreibt: 
Mir soll es nicht einfallen, auf irgendetwas anderes stolz zu sein als auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

Galater 6,14

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