H a m b u r g (idea) – Als den Grundauftrag für alle Christen hat der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Bischof Hans Christian Knuth (Schleswig), die Verkündigung des Evangeliums mit allen Mitteln – auch der Medien – bezeichnet.

Knuth predigte am 24. Juni in einem Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi aus Anlass des 65. Geburtstages von Henning Röhl, der seit Ende 2001 wesentlich den ersten christlichen Fernsehsender in Deutschland aufgebaut hat: Bibel.TV. Bischof Knuth lobte, dass es einen Fernsehsender gäbe, der sich nicht mit vielerlei Themen beschäftige, sondern die Bibel im Mittelpunkt habe – gemäß dem Schlachtruf der Reformation „Allein die Heilige Schrift!“. Ein Fernsehen, das sich mit der Bibel beschäftige, mache das Wort Gottes „sichtbar“. Es freue ihn, dass auch die katholische Kirche bei Bibel.TV mitwirke. Der jetzige, aus Deutschland stammende Papst habe sich dazu bekannt, dass das Evangelium über der Tradition stehe, obwohl das nicht ganz der katholischen Lehre entspreche. Der katholische Priester und Autor Johannes Pricker bezeichnete Bibel.TV als den „evangelischen Sender des Vatikans“. Bei einem anschließenden Empfang nannte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), Bibel.TV ein „wichtiges Allianz-Werk“, denn das Gemeinsame der Christen stehe im Vordergrund.

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  1. Ophir on 7 Juli, 2008 - 22:08

    Ich muss mal sagen, dass man als Christ nur einen Sender schauen kann, wenn man schon unbedingt Fernsehen muss. Dieser Sender wäre BahnTV.

    Ich selber hatte mal erlebt, dass eine Frau etwas vorgelesen hat, auf Bibel-TV. Diese hatte eine Stimmlage die für mich unerträglich war, als ich dann auf einen anderen Sender gewechselt habe. Wo eine Esoterik Sendung lief, hörte ich keinen unterschied von der Stimme. Nach ein paar Mal hin und her schalten war für mich der Sender gestorben!

    Kurze Zeit darauf der ganze Fernseher!