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Thailand: Moslem-Separatisten geben nicht auf
7 Juli, 2008 - 14:43
Der Süden Thailands kommt nicht zur Ruhe. An diesem Wochenende haben muslimische Aufständische in der Provinz Yala auf Gäste eines Kaffeehauses geschossen und drei Menschen getötet. Die Separatisten in Yala, das zu 70 Prozent muslimisch ist, kämpfen im überwiegend buddhistischen Thailand für mehr Autonomie. Seit vier Jahren verüben sie regelmäßig Anschläge, meist auf so genannte „weiche Ziele“ wie schutzlose Menschen in Alltagssituationen. Deshalb - und auch weil Yala mangels Küste keine Touristenregion ist - bleiben die Terrorakte der muslimischen Terroristen in Südthailand von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt.
Charles Monthienvichienchai, Professor an der katholischen St. John University in Bangkok, sieht die Hauptursache des Übels in politischen Missständen im ansonsten demokratischen Süden.
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