Den Preis für den grenzenlosen Respekt der Guten vor fremden Kulturen im allgemeinen und dem Islam im besonderen zahlen in erster Linie Mädchen und junge Frauen. Das zeigt eine neuen britische Studie über „Gemeinschaftsverbrechen - Ehrengewalt in Großbritannien“, herausgegeben vom „Center for Social Cohesion“ (Zentrum für Sozialen Zusammenhalt).

Man traut sich sogar, Ehrverbrechen irgendwie mit dem Islam zu verknüpfen, wenn man das auch zum Entschärfen immer wieder mit Regionen kombiniert und als “arabisch”, “mittelöstlich” oder “asiatisch” bezeichnet.

Die Studie beschreibt, wie mitten in England mittelöstlich-islamische Vorstellungen von Ehre und religiöser Überlegenheit Platz greifen. Als Folge, schreiben sie, „werden in Großbritannien jeden Tag Frauen von ihren Familien mit physischer Gewalt, Vergewaltigung, Mord, Verstümmelung, Entführung und Zwangsheirat bedroht“.

Ehrenverbrechen geschehen unter pakistanischen, kurdischen, arabischen, türkischen und iranischen Einwanderern, auch unter indischen Sikh, heißt es in der Studie. Immer geht es dabei um die Beherrschung der Frauen, um Identität und Abgrenzung von der britischen Mehrheitsgesellschaft. Dazu kommt das Scharia-Gebot, das Musliminnen strikt verbietet, einen Nichtmuslim zu heiraten. Die Zwangsehe ist auch der Ausgangspunkt aller Ehrengewalt bis hin zum sogenannten Ehrenmord. Opfer sind fast immer junge Frauen, die sich gegen eine Zwangsverheiratung wehren oder aus einer Zwangsehe entkommen wollen. (…) Frauen, die sich der Zwangsehe entziehen, schweben in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei geschehen in Großbritannien jedes Jahr zwölf „Ehrenmorde“. Viele glauben, dass die Zahl in Wahrheit höher liegt. Dazu kommen viele Suizide: Pakistanerinnen bringen sich dreimal so häufig um wie andere Britinnen. Weltweit kommen nach UN-Schätzungen jedes Jahr etwa 5000 Frauen durch „Ehrenmorde“ ums Leben. Die meisten in Pakistan, Indien und Bangladesch. Auch in allen Ländern der arabischen Welt gibt es „Ehrenmorde“. Die höchste Rate pro Kopf der Bevölkerung haben Kurden. Das düstere Bild spiegelt sich in der britischen Einwanderungsgesellschaft wider.

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