Muslime ohne Maske
Das Minarettverbot der Schweiz erregt die Gemüter der Muslime weltweit. Der Vorwurf der „Intoleranz“ von Christen und ihr angeblicher „Verstoß gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Muslime“ wird auch in Deutschland vom „Rat der islamischen Gemeinschaften, Hamburg,“ gegen die Schweizer erhoben. Wie tolerant sind die Muslime selber, wenn man hinter ihre Masken schaut?
Erst vor wenigen Wochen (am 11. November 09) wurde im Iran der Christ Ehsan Fatahian, 28 Jahre alt, hingerichtet. Das Revolutionsgericht hatte ihn des „Abfalls von Allah“ beschuldigt und den „Tod durch Erhängen“ beschlossen.
In der Türkei sind allein im 20. Jahrhundert Hunderttausende armenische, syrisch-orthodoxe und katholische Christen ermordet und Tausende von Kirchen zerstört worden. Erst vor drei Jahren wurde der kath. Priester A. Santaro umgebracht, und vor zwei Jahren wurden drei freikirchliche Missionare bei einem Überfall in ihrem Büro „geschächtet“, d.h. ihre Kehlen durchgeschnitten, wie Tieren, die Allah geopfert werden.
In der Türkei, die im Jahr 129 n. CHR. an die Römer fiel (damals Kleinasien) und vom Apostel Paulus zwei Jahre lang von der Hauptstadt Ephesus aus missioniert wurde, werden nach wie vor Christen behindert, bespitzelt und bedroht. Sie dürfen keine Schulen oder Klöster errichten, bestehende christliche Gebäude werden dem Verfall preisgegeben. Im Jahr 1969 schloß die türkische Regierung das theologische Seminar der Armenier. Seitdem können sie keine Priester und Religionslehrer mehr ausbilden. Im Jahr 1971 wurde das griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf der türkischen Insel Heybali geschlossen.
Die Kirchen haben keinen Rechtsstatus, d.h. sie dürfen keine Konten einrichten, Verträge abschließen oder Personen beschäftigen. Für christliche Rundfunksender gibt es grundsätzlich keine Lizenz.
Allein im Jahr 2008 gab es beim Europäischen Gerichtshof 14 Prozesse, in denen die Türkei verurteilt wurde, der griechisch-orthodoxen Kirche den enteigneten Besitz zurückzugeben. Die Rückgabe wird bis heute verschleppt.
In Saudi-Arabien, der Heimat Mohammeds, ist nur der Islam erlaubt und jede andere Religion verboten. Christen werden bereits mit Gefängnis bestraft, wenn sie einen Kreuz-Anhänger tragen, eine Bibel mit sich führen oder in der eigenen Wohnung beim Gebet beobachtet werden.

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