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Pakistan: Gewalt zwischen Muslimen und Christen

In der Provinz Punjab kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ucanews. In dem Dorf Korian hätten mehrere Hundert islamische Eiferer in der Nacht auf Freitag sechzig Häuser und zwei Kirchen angezündet; rund einhundert christliche Familien seien auf der Flucht. Über die Zahl der Verletzten ist noch nichts bekannt. Grund für die Gewalt soll ein Streit über islamische Schriften gewesen sein, die sich in der Nähe eines von Christen bewohnten Hauses befanden. Muslimische Dorfbewohner werteten dies als Verunglimpfung des Korans. Auf die Verunglimpfung des Korans oder des islamischen Propheten Mohammed steht nach dem umstrittenen Blasphemiegesetz in Pakistan die Todesstrafe.

Quelle

Umfrage: Zwei Drittel der Israelis wünschen Wiederaufbau vom Tempel

JERUSALEM (inn) - Rund zwei Drittel der Israelis wollen den Tempel nachgebaut haben und damit der Zerstörung des ersten und zweiten Tempels gedenken. Das ergab eine Erhebung der Non-Profit-Organisation "Gescher" ("Brücke").

Die Wiedererrichtung des Tempels wurde nicht nur von religiösen Israelis bejaht, berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot". Von den zwei Dritteln der Zustimmenden war etwa die Hälfte nicht-religiös. Die Umfrage wurde mit der Frage eingeführt, welche Bedeutung der Trauertag Tischa Be´Av hat. Rund 97 Prozent wussten, dass beide Tempel an dem neunten Tag des Monats Av zerstört wurden, nur 2 Prozent konnten keine Angaben machen.

 

Weiter wurde gefragt, ob es gerechtfertigt sei, die Zerstörung des zweiten Tempels besonders hervorzuheben, obwohl sie schon 2.000 Jahre zurückliegt. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass es gerechtfertigt sei, 7 Prozent lehnten es ab. 13 Prozent wollen nur der Ereignisse gedenken, die mit dem Staat Israel zu tun haben. Hier stimmten etwa 74 Prozent der nicht-religiösen Israelis zu und 100 Prozent der befragten Ultra-Orthodoxen.

 

2.000 Jahre altes rituelles Gefäß entdeckt

Ein sehr seltenes 2.000 Jahre altes rituelles Gefäß aus Lehm mit einer Inschrift wurde bei einer Ausgrabung nahe dem Zions-Tor von Jerusalems Altstadt gefunden. Dies ist ein bisher nicht dagewesener Fund, so Dr. Shimon Gibson, der Archäologe, der das Ausgrabungsteam der Universität North Carolina leitet. Solche Geräte wurden zur rituellen Reinigung im Tempel genutzt und sie sind häufig dort zu finden, wo Priester lebten. Jedoch dieses Gefäß mit den zehn Textzeilen ist außergewöhnlich, denn normalerweise enthalten diese einen Namen oder eine Textreihe. Obwohl die Buchstaben deutlich zu erkennen sind, wird es eine Weile dauern, bis der Text entziffern werden kann, da es sich um eine besondere Schreibweise handelt und es aussieht, dass es in Code geschrieben ist. Außerdem fand man dort ein vollständig erhaltenes rituelles Tauchbad, ein Zimmer mit zwei Öfen und auch zahlreiche Schnecken, aus denen man zu damaliger Zeit blaue Farbe herstellte, die in den Schaufäden verarbeitet worden war.

Undemokratischer Popstar: Der Dalai Lama im "Stern"

In den kommenden Tagen wird der Dalai Lama in der hessischen Commerzbank-Arena auftreten und Zehntausende werden ihn feiern wie einen Popstar. Wie undemokratisch das Regime des tibetischen Oberhaupts ist, zeigt ein Artikel des Magazins "Stern". In seiner Heimat lässt der Obermönch sogar unliebsame Zeitungen schließen und Glaubensrichtungen verbieten.

Gott als Lebensenergie

Das Bistum Hildesheim hat zusammen mit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und der Serbisch-orthodoxen Diözese für Mitteleuropa die Vorlage für einen ökumenischen Gottesdienst zur Schöpfung erarbeitet. „Gott, du Lebensenergie. Ökumenischer Gottesdienst zum Schöpfungstag“, lautet der Titel des Heftes. Es macht konkrete Vorschläge für einen Gottesdienst zum Thema Schöpfung und Energie. Dazu enthält es Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch und dem katholischen „Gotteslob“ sowie Vorschläge für Gebete und Fürbitten. Die Herausgeber schlagen den Gemeinden vor, im Zeitraum zwischen dem 1. und 4. September einen „Schöpfungstag“ zu feiern. In diesen Zeitraum fallen der orthodoxe Schöpfungstag und das Erntedankfest. Auch die Dritte Europäische Versammlung hatte 2007 in Sibiu empfohlen, dass diese Zeitspanne „dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.“

(pm 31.07.2009 sk)
 

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Täglicher Bibelvers

Viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen!

Jesaja 2,3

Weil wir durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben.

Hebräer 10,19.20.22

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