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Keine Beweise für israelische Kriegsgreuel

Der Bericht "Das Schweigen brechen" spricht von israelischen Kriegsverbrechen. Und bleibt Belege für die Untaten schuldig. Die israelische Armee agierte gemäß des internationalen Rechts. Was man von der Hamas nicht behaupten kann.

Eine israelische Nichtregierungsorganisation behauptet, dass die israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die Gaza und die geächtete Hamas angegriffen haben, lokale Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt und wahllos um sich geschossen hätten. Der Bericht von „Das Schweigen brechen“ besagt, dass die israelischen Soldaten Gebäude, Moscheen und Privathäuser zerstört hätten, und enthält Zeugenaussagen von 30 Soldaten, die an dem Angriff auf Gaza (27.12.2008 bis 18.1.2009) teilnahmen, aber ohne ihre Namen oder Einheiten zu enthüllen.

Christen im Irak: "Ein ungeheurer Exodus"

Über einen christlichen Exodus im Irak berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Seit 2003 habe sich die Zahl der Christen dort um die Hälfte reduziert. Schuld daran sei die anhaltende Gewalt gegen die Gläubigen. Allein in der vergangenen Woche starben vier Menschen bei Angriffen.

USA kürzen Kreditbürgschaften für Israel

Jerusalem - Im Streit um die israelische Siedlungspolitik verschärfen die USA offenbar ihre Gangart. Bis 2011 wolle Washington von den verfügbaren Kreditbürgschaften in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar eine Milliarde Dollar abziehen, berichtete die israelische Wirtschaftszeitung "Calcalist". Dabei gehe es um Bürgschaften für staatliche Investitionen in jüdischen Siedlungen hinter der "Grünen Linie" zwischen Israel und den Palästinensergebieten. Sie markierte bis zum Sechstagekrieg 1967, bei dem Israel das Westjordanland und Ost-Jerusalem besetzte, die israelische Grenze.

Der US-Kongress hatte im Jahr 2003 Kreditbürgschaften in Höhe von neun Milliarden Dollar bewilligt. Bislang hat Israel 4,1 Milliarden Dollar davon in Anspruch genommen. Wegen Bauprojekten hinter der "Grünen Linie" hatte die US-Regierung bereits 2003 eine Tranche von 290 Millionen Dollar und 2007 weitere 740 Millionen Dollar zurückgezogen. Die geplanten 20 Wohneinheiten in Ost-Jerusalem werden von dem jüdischen US-Millionär Irving Moskowitz finanziert. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Israel vor, es wolle Jerusalem in eine "rein jüdische Stadt" verwandeln und islamische und christliche Merkmale auslöschen.

Fatah gegen Anerkennung Israels

Im Vorfeld der Zusammenkunft der Fatah-Führungsspitze am 4. August hat ein hochrangiger Vertreter der Palästinenserorganisation, Rafik al-Natsheh, angekündigt, dass die Veranstaltung dazu genutzt werden würde, die Verpflichtung der Fatah gegenüber dem bewaffneten Kampf gegen Israel zur Schau zu stellen. „Wir werden die Widerstandsoption aufrechterhalten, und wir werden Israel nicht anerkennen“, so al-Natsheh. „Wir bitten nicht nur darum, dass niemand Israel anerkennt; wir erkennen Israel selber nicht an. Der Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde ist es jedoch geboten, dies zu tun, da sie sonst nicht dem palästinensischen Volk dienen könnte.“ Der Fatah-Vertreter fügte noch hinzu; „Ich bin sicher, dass wir allen Verrätern Einhalt gebieten werden, die die Widerstandsoption aus der Charta der Bewegung hinauszunehmen wünschen.“

Ehemaliger Muslim verprügelt

Seit der iranische Christ Nasser Ghorbani vor sieben Jahren in die Türkei flüchtete, musste er immer wieder seinen Arbeitsplatz wechseln. Irgendwann fragte ihn einer seiner Kollegen, warum er freitags nicht in die Moschee geht. Spätestens dann kam heraus, dass er Christ ist. Meist verlor er daraufhin seinen Job. Der ehemalige Muslim ist Tischler. Mit seiner Frau Leila – ebenfalls früher eine Muslima - und den drei Töchtern floh er aus dem Iran in die Türkei. Ihre muslimischen Familien hatten erfahren, dass sie sich vom Islam abgewandt haben. „Als Christ kann ich nicht in den Iran zurück. Ich riskiere mein Leben. Wenn sie mich fangen, hängen sie mich gleich auf", ist er sich sicher. Im November vorigen Jahres bekam er eine Anstellung bei einem Istanbuler Möbelhersteller. "Als die Kollegen erfuhren, dass ich Christ bin, behandelten sie mich von da an anders“, erinnert er sich. Der Koch in der Kantine gab ihm nur noch Kartoffeln; kein Fleisch mehr. Ein LKW-Fahrer der Firma ging ihn einmal an: „Dein Land ist ein muslimisches Land. Du bist vielleicht Christ geworden, aber du kommst heute mit zum Freitagsgebet."

Heimtückischer Angriff

Campanale ruft Zentraleuropäer auf, an christlichen Idealen festzuhalten

Der Präsident einer christlichen Partei in Großbritannien, David Campanale, hat anlässlich des Gedenkens an zwanzig Jahre Befreiung vom Kommunismus in Ost-Zentral-Europa dazu aufgerufen, an den christlich-demokratischen Werten festzuhalten.

Rund 5.000 vorwiegend junge Leute aus Ungarn, der Ukraine, Slowakei und den Republiken des ehemaligen Jugoslawien und Politiker der europäischen christlichen demokratischen Bewegung – der Europäischen Völkerpartei – sind in Tusnad in Nordrumänien zusammengekommen, am an der Veranstaltung teilzunehmen.

„In den Zeiten eines zerstörten Europas 1945, des Endes des Kommunismus 1989 und der Kreditkrise 2009 müssen christliche Demokraten hervortreten. Unser gemeinsamer Kontinent muss an den Idealen festhalten, die Europa aus wirtschaftlicher, moralischer und politischer Dunkelheit ans Licht und zur Hoffnung herausgeführt hat. Dazu müssen wir die christlich-demokratischen Werte von sozialer Solidarität, größerer Gleichheit und der Herrschaft von Gesetz und Freiheit erobern“.

Christliche Gemeinde im Irak seit 2003 um die Hälfte geschrumpft

Von Birgit Svensson

Neue Welle systematischer Gewalt gegen Kirchen und Gottesdienste - Bischof: Wir sind ein weiches Ziel, wir haben keine Miliz

Kirkuk/Mossul - Wenn die Christen im Irak am Sonntag in Bagdad und Mossul zum Gottesdienst gehen, sehen sie verstärkte Sicherheitsmaßnahmen vor ihren Kirchen. Weiträumige Absperrungen, die keine Zufahrt mit dem Auto zulassen, schwer bewaffnete Soldaten und Polizisten. Nach den gezielten Anschlägen auf Gotteshäuser in den vergangenen Wochen hat die Regierung den Schutz für die Christen verstärkt. Sieben Kirchen wurden innerhalb von 48 Stunden angegriffen - sechs in Bagdad, eine in Mossul. Vier Menschen starben, 32 wurden verletzt.

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Psalm 139,5

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Johannes 16,26-27

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