Obama verspricht Schwulen und Lesben mehr Rechte
Präsident Barack Obama hat den Schwulen und Lesben in den USA mehr Rechte versprochen. In einer Rede vor der größten homosexuellen Bürgerrechtsorganisation des Landes in Washington versicherte Obama, dass die bisherige Praxis abgeschafft werde, nach der Schwule und Lesben im Militär nur solange zugelassen sind, wie sie ihre sexuelle Neigung nicht offenbaren.
"Wir sollten patriotische Amerikaner, die den Schritt getan haben, ihrem Land zu dienen, nicht bestrafen", zitierten US-Medien aus der Rede Obamas bei einem Galadiner der Human Rights Campaign. Allerdings machte Obama weiterhin keine Zeitangaben, bis wann die bestehende Regelung geändert werden soll.
Enttäuschung über bislang nicht eingelöste Versprechen
Homosexuellen-Organisationen hatten sich in der Vergangenheit wiederholt enttäuscht von Obama gezeigt, weil er sein Wahlkampfversprechen einer Abschaffung der "stillschweigenden Duldungsregel" beim Militär bisher nicht eingelöst hat. Dort heißt es bislang: "Don't ask, don't tell" - "Stell keine Fragen, erzähle nichts".
Bundeswehr impft anders
Das Robert-Koch-Institut sieht's mit Verwunderung, und auch so mancher Impfwillige mag sich die Augen reiben: Die Bundeswehr bestellt für ihre 250.000 Soldaten einen eigenen Impfstoff gegen die Schweinegrippe - ohne Zusatzstoffe und quecksilberhaltige Konservierungsmittel.
Die Bundeswehr hat für ihre Soldaten einen eigenen Impfstoff gegen Schweinegrippe ohne die bisher bekannten umstrittenen Zusatzstoffe bestellt. Das Verteidigungsministerium bestätigte in Berlin einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Westfalen-Blatt". Zuerst sollen die Soldaten geimpft werden, die im Auslandseinsatz sind oder sich darauf vorbereiten.
Die Zeitung schreibt, anders als das Serum, das der Zivilbevölkerung als Schutz gegen die Infektionskrankheit geimpft werden solle, enthalte der Impfstoff für die Soldaten weder umstrittene Zusatzstoffe noch quecksilberhaltige Konservierungsmittel. Bei dem Impfstoff handele es sich um das Serum Celvapan des Pharma-Herstellers Baxter, das erst am 6. Oktober von der EU zugelassen worden sei.
Britische Presse unterschlägt israelische Nobel-Preisträger
Die britische Presse (The Guardian) nannte bei der Veröffentlichung von Obamas Friedensnobelpreis alle Vorgänger des Friedensnobelpreises, darunter auch den ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat und den verstorbenen PLO-Chef Yasser Arafat, aber verschwieg – wie sie sagen: aus technischen Gründen – Israels Friedensnobelpreisträger Menachem Begin und Jitzhak Rabin sowie Shimon Peres.
Abbas will Israel doch vor Menschenrechtsrat bringen
RAMALLAH (inn) - Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) strebt nun doch eine Abstimmung des UN-Menschenrechtsrates über den sogenannten "Goldstone-Bericht" zur israelischen Operation "Gegossenes Blei" im Gazastreifen an. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gab bekannt, er habe seinen Gesandten in Genf angewiesen, eine entsprechende Sondersitzung einzufordern
Wie die Jury den Nobelpreis für Obama begründet
Spiegel-online 09.10.2009
Diplomatie, internationale Zusammenarbeit, Kampf gegen Atomwaffen: Das norwegische Nobel-Komitee hat Barack Obama den Friedensnobelpreis verliehen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Begründung der Jury.
"Das norwegische Nobel-Komitee hat beschlossen, den Friedensnobelpreis 2009 an Präsident Barack Obama zu vergeben für seine außergewöhnlichen Bemühungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie und zur Zusammenarbeit zwischen den Völkern. Das Komitee hat dabei besonderes Augenmerk auf Obamas Vision und seine Arbeit für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt.
Als US-Präsident hat Obama ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie ist wieder ins Zentrum gerückt, ein Schwerpunkt ist dabei die Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen übernehmen können. Dialog und Verhandlungen werden als vorrangiges Mittel angesehen, um selbst die kompliziertesten internationalen Konflikte zu lösen. Die Vision einer atomwaffenfreien Welt hat den Verhandlungen über Abrüstung und Rüstungskontrolle kräftige Impulse verschafft. Dank Obamas Initiative spielen die USA nun eine konstruktivere Rolle, um dem massiven Klimawandel zu begegnen, mit dem die Welt sich konfrontiert sieht. Demokratie und Menschenrechte gewinnen an Stärke.

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