L e i p z i g (idea) – Um die größten Probleme der Gegenwart zu lösen, sind Koalitionen zwischen Christen und Menschen, die nicht an einen Gott glauben, nötig.

Das erklärte der Präsident des Baptistischen Weltbunds (BWA), der Brite David Coffey (Didcot), am 31. Juli vor Journalisten bei der Baptistischen Weltjugendkonferenz in Leipzig. Politiker und Regierungen sind nach Coffeys Überzeugung überfordert mit dem Kampf gegen die Armut sowie dem Einsatz für mehr Gerechtigkeit und gegen die Klimaerwärmung. Coffey: „Veränderungen und Reformen haben nie mit großen Bewegungen begonnen: Wir brauchen Tausende kleiner Bewegung von Menschen.“ Der BWA-Präsident widersprach der Auffassung, dass die Blütezeit des Christentums in Europa vorüber sei und ein bewegendes christliches Leben nur in anderen Weltregionen zu finden sei, etwa Afrika und Asien. Die Weltjugendkonferenz zeige, dass gerade auch Jugendliche in Europa motiviert seien, als Nachfolger Jesu Christi „die Welt zu verändern“. Etwa zwei Drittel der 6.300 Dauerteilnehmer aus 89 Ländern sind Europäer.

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