DruckversionSeit Jahren läuft in SAT1 die Serie „Criminal Minds“, in der es hauptsächlich um Menschen geht, sie durch psychische Störungen Gewaltverbrechen verüben.
In der Serie wird die Arbeit des FBI im Bereich der operativen Fallanalyse („Profiling“) durch die Behavioral Analysis Unit (BAU) aus Quantico (Virginia) dargestellt.
In den letzten beiden Seasons vermehrten sich die fiktiven Geschichten, in denen bibeltreue Christen (sei es Familien oder einzelne Personen), die Auslöser bildeten.
Diese bibeltreuen Christen wurden so dargestellt, dass der biblische Fundamentalismus, für ihre Mitmenschen und für sich selbst, zerstörerische Auswirkungen ausübte.
D.h. der Sohn oder die Tochter wurden so stark psychisch geschädigt, dass sie zu Gewalttäter und Mörder wurden.
Wer als Christ so extrem ist, dass er geistliche Kontrolle über andere Menschen ausüben möchte oder in ein christliches Muster pressen möchte, das für ihn das absolute non plus ultra ist, hat biblischen Boden verlassen.
Aber in diesen Folgen wird es so dargestellt, dass dies normal für den christlichen Fundamentalismus ist.
So wurde z.B. ein junger Mann, auf der Suche nach seiner eigenen Identität zum Serienmörder.
Eigentlich war er Homosexuell, wurde aber deswegen vom Vater, ein Prediger, brutal geschlagen. Um dieser inneren Zerrissenheit zu entkommen, nahm er immer die Identität seines letzten Opfers an, bis seine homosexuelle Neigung wieder Zutage trat.