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Verhältnis zwischen EKD und Evangelikalen entspannt
9 August, 2008 - 09:14
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Das Verhältnis zwischen der EKD und der theologisch konservativen evangelikalen Bewegung hat sich in den letzten Jahren entspannt. Das erklärte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), am 7. August vor Journalisten bei der jährlichen Allianzkonferenz im thüringischen Bad Blankenburg.
Als ein Zeichen für die zunehmende Sympathie der EKD für die Dachorganisation der Evangelikalen aus Landes- und Freikirchen sieht Werth seine Berufung in Vorbereitungsgruppen zu EKD-Synoden an. Am rund 3,6 Millionen Euro teuren Umbau des Allianzhauses in Bad Blankenburg beteiligten sich die EKD und die thüringische Landeskirche mit jeweils 200.000 Euro. Auch die geplante Fernsehübertragung des Schlussgottesdienstes der Allianzkonferenz im kommenden Jahr zeige, dass es keine Berührungsängste mehr zwischen verfasster Kirche und Evangelikalen gebe. Im Unterschied zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), in der die großen Kirchen mit Freikirchen zusammenarbeiten, habe die Allianz eine breitere Perspektive, sagte Werth. Sie wende sich auch an Christen in unabhängigen Gemeinden, die sich keiner Dachorganisation anschlössen und daher häufig isoliert seien.
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