Israel teilt Gazastreifen

5 Januar, 2009 - 15:17

Seit Beginn der Bodenoffensive ist Israel tief in den Gazastreifen vorgedrungen. Nach übereinstimmenden Berichten haben die Soldaten inzwischen einen Keil in das Palästinensergebiet getrieben. Helfer beschreiben die Lage in den Krankenhäusern als hochdramatisch. Es droht totaler Stromausfall.

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Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad warnt vor der Eröffnung einer zweiten Front. Die Schiitenmiliz Hisbollah könne aus dem Libanon den Norden Israels angreifen. Unterdessen führt eine Hamas-Delegation Gespräche mit Ägyptens Führung.

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B e r l i n (idea) – Eine Gebetsbrücke für Frieden in Israel hat das jüdisch-messianische Missionswerk Beit Sar Shalom (Berlin) gestartet. In den nächsten drei Wochen wollen die an den Messias Jesus glaubenden Juden täglich um 9 und um 21 Uhr deutscher Zeit für Frieden im Krisengebiet beten, teilt der Leiter des Missionswerks, Wladimir Pikman, mit.

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01. Januar 2009 Die israelische Außenministerin Zipi Livni hat am Donnerstag in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy über den europäischen Vorschlag einer Waffenruhe im Gazastreifen gesprochen. Die israelische Regierung hatte eine solche Waffenruhe nach Vorschlag der französischen EU-Ratspräsidentschaft, die bis Jahresende dauerte, am Mittwoch abgelehnt. Die Hamas signalisierte dagegen am Donnerstag „unter bestimmten Bedingungen“ Interesse.

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Die Charta der "Islamischen Widerstandsbewegung" (HAMAS)

Die HAMAS ist eine fundamentalistisch-islamische Terrororganisation. Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie propagiert als zentrales Ziel des Hamas die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:

Die Ziele des HAMAS:

"Die Islamische Widerstandsbewegung (...) strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten." (Artikel 6)

Die Zerstörung Israels:

Israel im Raketenhagel

31 Dezember, 2008 - 15:27


In der vergangenen Nacht und am heutigen Morgen trafen Raketen vom Typ „Grad“ einen Kindergarten und eine Schule in Beersheva.

Am gestrigen Dienstag sind insgesamt über 60 Gradraketen und Kassams auf den westlichen Negev aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden. Viele Menschen mussten wegen Schrapnellverletzungen und Schock behandelt werden.

Nachdem am Abend in Beer Sheva zwei Raketen einschlugen, sind am heutigen Mittwoch morgen erneut zwei Raketen eingeschlagen.

Tel Aviv (dpa) - Militante Palästinenser haben seit Oktober 2001 rund 10 300 Raketen auf israelische Grenzstädte abgeschossen. Wie das auf die Zählung spezialisierte Sderot Media Center am Mittwoch in der Grenzstadt Sderot weiter mitteilte, sind als Folge dieser Angriffe 32 Israelis getötet worden.

Dazu gehören auch die vier Israelis, die seit Beginn der neuen Auseinandersetzung am vergangenen Samstag ums Leben gekommen sind. Weitere 600 Menschen sind den Angaben zufolge in den vergangenen sieben Jahren als Folge des Raketenbeschusses verletzt worden.

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Die israelische Armee hat in der Nacht zum Mittwoch deutlich weniger Ziele bombardiert als in den Nächten zuvor. Nach offiziellen Angaben wurden im Gazastreifen lediglich zwei Angriffe gegen Regierungsgebäude und ein Tunnelsystem ausgeführt. Den Forderungen nach einer Waffenruhe will Israel bislang aber nicht nachgeben.

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Israelische Bodenoffensive droht

31 Dezember, 2008 - 12:58

Israel hat seine Luftangriffe auf Ziele der Hamas im Gazastreifen fortgesetzt. In der Nacht zum Dienstag kamen mindestens zehn Palästinenser ums Leben.
Rund 40 Menschen seien verletzt worden, teilte der Leiter der Rettungsdienste im Gazastreifen, Moawija Abu Hassanein, mit. Ziele waren gemäss Augenzeugen und Vertretern der radikalislamischen Hamas Ministerien und Einrichtungen der Sicherheitskräfte.

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