Die religiös motivierten Ausschreitungen zwischen Christen und Hindus in Indien dauern an. Bereits 14 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, berichtete der indische TV-Sender NDTV. Die Krawalle im indischen Bundesstaat Orissa hatten begonnen, nachdem am Wochenende ein radikaler Hindu-Führer getötet worden war. Zentrum des Aufruhrs ist der Kandhamal Distrikt. In der Region ist eine Ausgangssperre verhängt worden. Hunderte Polizisten sind im Einsatz. Zwölf Kirchen wurden nach Angaben lokaler Medien in dieser Woche abgebrannt. Der getötete Hindu-Führer Saraswati betrieb eine Kampagne gegen das Schlachten von Kühen und christliche Missionstätigkeit.

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