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13-jährige Pastorentochter brutal von mehreren Muslimen missbraucht
20 August, 2008 - 15:26
DHAKA, 20. August 2008 (Compass Direct/Open Doors) – Die Ermittlungen im Fall der von fünf Muslimen vergewaltigten Pastorentochter aus Bangladesch dauern an. Die 13-jährige Elina Das aus dem Dorf Laksmipur/Fulbaria war in den Morgenstunden des 2. Mai missbraucht worden. Elinas Vater, Pastor Motilal Das, ein ehemaliger Hindu, wurde 1984 Christ und begann seinen Dienst bei Christian Life Bangladesh. Viele Muslime der Gegend waren verärgert über seinen evangelistischen Dienst im Dorf. Zunächst stellte ein gerichtsmedizinisches Gutachten keinen Beweis für einen sexuellen Übergriff fest. Bei einem zweiten DNA-Test, der von Elinas Vater gefordert wurde, wurden Spermaspuren auf der Kleidung des Mädchens von einem der fünf Männer gefunden. Der DNA-Experte Ahmed Ferdous vom staatlichen DNA-Untersuchungslabor in Dhaka sagte dem Informationsdienst Compass Direct, die Ergebnisse des zweiten Tests, die auch an Polizei und Gericht gingen, zeigen deutlich, „dass das Mädchen vergewaltigt wurde.“ Laut Polizeiaussagen werden die Ermittlungen aufgrund des neuen Berichts weitergeführt. Der Chef der gerichtsmedizinischen Abteilung hingegen sagte Compass Direct, Elina Das könnte eine Liebesbeziehung mit einem der mutmaßlichen Täter gehabt haben. Für Babul Mia, ein muslimischer Nachbar der Familie, sei dies „durch und durch eine Lüge“. Bewohner von Laksmipur vermuten, dass Angehörige der beschuldigten Männer Mitarbeiter der forensischen Abteilung der medizinischen Hochschule von Mymensingh, die den ersten Test durchführte, bestochen haben, um das Gutachten zu fälschen. Verwandte der mutmaßlichen Vergewaltiger hätten dem Pastor der United Bethany Church Geld geboten, damit er seine Anzeige zurückzieht. „Sie sagten mir, wenn ich keinen Kompromiss mit ihnen eingehe, werden sie uns aus dem Dorf vertreiben“, so Motilal Das.
Hintergrund:
Seine 13-jährige Tochter Elina verließ am 2. Mai 2008 gegen drei Uhr morgens das Haus, um zur Toilette zu gehen. Dort lauerten ihr fünf junge Muslime auf, die sie packten, knebelten und an einen etwas abseits gelegenen Ort brachten. Dort vergewaltigten die Männer Elina mehrfach. Danach ließen sie die junge Frau liegen. Pastor Motilal hörte seine Tochter schreien und eilte zu ihr. Dabei sah er zwei der Männer - Dulal Miah (32) und Shebul Miah (22) – die eilig davonliefen. Sie drohten ihm, er solle keine Anzeige erstatten, sonst würden sie sein Haus niederbrennen und seine Familie vertreiben. Schon Tage zuvor wurde Elina wegen ihres christlichen Glaubens von muslimischen Jugendlichen aus der Nachbarschaft und ihrer Schule verspottet. Elina Das konnte zwei Täter identifizieren. Die Polizei verhaftete daraufhin Shebul Miah (22), der andere, Dulal „Dulu“ Miah (32), ist weiter auf freiem Fuß. Die Mehrheit der rund 153 Millionen Einwohner von Bangladesch – über 80 Prozent – sind Muslime. Weniger als ein Prozent sind Christen. Seit 1988 ist der Islam Staatsreligion. Intoleranz und Gräueltaten gegen religiöse Minderheiten nehmen zu, berichten einheimische Open Doors-Mitarbeiter. Sie beobachten einen zunehmenden Extremismus bei Muslimen gegen Christen, insbesondere Muslime, die zum Christentum konvertiert sind.
Compass Direct
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