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Pastor Martin Schmerkotte, der Wolf im Schafspelz

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Vor einigen Tagen las ich irgendwo einen Satz, in dem stand, dass wenn man die Wegbereiter des Antichristen sucht, man zuerst hinter den Kanzeln der Kirche suchen müsse. Ich fand diese Äußerung etwas übertrieben, musste mich aber in den letzten Tagen eines Besseren belehren lassen.

Seit einiger Zeit erhalte ich von einem gewissen Michael Seeber Artikel über die Evolution zugesandt. Da an den Artikeln nichts auszusetzen war, hatte ich diese publiziert. Dann erhielt ich eine Mail, in der ich dringendst vor diesem Herrn gewarnt wurde. Er veröffentlicht des öfteren Artikel. Jedoch nur, um hinterher im Internet in übler Weise zu lästern. Zum Beispiel hier nachzulesen. Einfach nur in den Kommentaren nach Michael Seeber suchen. Er tritt auch unter den Namen Advocatus Diaboli oder einfach Ad auf.

Nun ist das von der Sache her zwar schlimm, aber eigentlich kaum erwähnenswert. Arg wird es erst, wenn er Unterstützung von einer Seite erhält, von der man es absolut nicht erwartet hätte. Von einem Pastor einer christlichen Gemeinde.

Ich hatte mit Herrn Seeber einen kurzen Schriftwechsel, in dem er sich als Oberdämon ausgab. Es entspann sich ein kurzer Schriftwechsel, in dem ich ihm riet, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Am Ende dieser Mails kopierte er mir eine kurze Stellungnahme eines Martin Schmerkotte in die Mail, der ihn zu seinen Handlungen beglückwünschte und sich erfreut darüber zeigte, an dem Kreuzzug des Advocatus Diaboli teilhaben zu können.

Da ich sicher gehen wollte, dass der AD nicht noch mehr Verwirrung stiften wollte und Unbeteiligte in die Angelegenheit hineinzieht, rief ich Martin Schmerkotte an. Auf meine Frage, was denn an den Lästerungen des AD zum Schmunzeln sei und warum ein Kreuzzug gegen die Christenheit erfreulich sei, erhielt ich keine befriedigende Antwort.

In dem Gespräch wurde versucht, das Ganze als Satire darzustellen. Entgegen der offensichtlichen Tatsachen. Erschreckend ist, dass Herr Schmerkotte verantwortlich einer Gemeinde vorsteht. Hier ein Link zu der Webseite der Evanglischen Kirchengemeinde Werden.

Wer sich öffentlich als Mann Gottes ausgibt und privat Freude an genannten Sachverhalten hat, erinnert mich persönlich an den Wolf im Schafspelz und vor diesen gilt es zu warnen.

Andre Hoek

Nachtrag: Ich habe die anderen Verantwortlichen in der Gemeinde informiert doch bisher keine Reaktion bekommen.