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Jesus hat eine „Schwäche für die Schwachen“
7 August, 2008 - 14:24
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Christen sollten Wegweiser in einem doppelten Wortsinn sein. Sie sollten von sich selbst weg weisen und anderen Menschen den Weg zu Jesus zeigen. Dazu hat der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz und Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Jürgen Werth (Wetzlar), am 6. August bei der Eröffnung der 113. Allianzkonferenz im thüringischen Bad Blankenburg aufgerufen.
Vielfach meinten Christen, das Heil liege in ihrer Gemeinde oder in einer bestimmten Frömmigkeitsrichtung, an die es Außenstehende zu binden gelte. Doch das sei ein Irrtum. Christen könnten anderen Menschen von sich aus nichts geben. Vor Jesus seien sie lediglich Bettler, die anderen Bettlern zeigten, wo es etwas zu essen gibt, sagte Werth. Weil Jesus eine „Schwäche für die Schwachen“ habe, dürfe jeder Mensch zu ihm kommen. Zur Allianzkonferenz, die am 10. August endet, werden nach Angaben der Veranstalter bis zu 3.000 Besucher erwartet. In Bibelarbeiten befassen sie sich schwerpunktmäßig mit Texten aus dem Johannes-Evangelium.
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