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Heidnische Fernsehserie führt zu Kirchenaustritten
Mi, 08/27/2008 - 17:01
D e r b y / M ü n c h e n (idea) – Die auch in Deutschland ausgestrahlte US-Fernsehserie „Buffy“ führt dazu, dass sich Frauen mit heidnischer Religiosität beschäftigen und aus der Kirche austreten.
Zu diesem Ergebnis kommt die an der Universität Derby (Mittelengland) lehrende Soziologin Kristin Aune in einer Studie. In der Serie, die in Deutschland von dem Privatsender ProSieben (Unterföhring bei München) ausgestrahlt wird, kämpft die Schauspielerin Sarah Michelle Gellar als „Buffy“ gegen Dämonen und Vampire. Aufgrund der Filme befassten sich allein in Großbritannien rund 50.000 Frauen intensiv mit dem Heidentum, so die Studie. Die Autorin Aune: „Weil sich die Serie intensiv mit der weiblichen Selbstbestimmung auseinandersetzt, ist die (heidnische Religion) Wicca so attraktiv für junge Frauen geworden. Kurz gesagt – Frauen verlassen dafür die Kirche.“ In ihrer Untersuchung bezieht sich die Soziologin auf den „English Church Census“, eine Erhebung unter englischen Kirchenmitgliedern aus dem Jahr 2005. Sie hatte ergeben, dass rund eine Million Frauen seit 1989 ihre Kirche verlassen haben. Frauen entscheiden sich doppelt so häufig für den Kirchenaustritt wie Männer. Aune zufolge liegt dies auch daran, dass viele ein Problem damit haben, Arbeit, Familie und Gottesdienstbesuch unter einen Hut zu bringen.
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