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Gegen falsch verstandene religiöse Toleranz
10 August, 2008 - 15:56
Pfarrer Klaus Jürgen Diehl
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Gegen eine falsch verstandene religiöse Toleranz hat sich der scheidende Leiter des Amtes für Missionarische Dienste der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pfarrer Klaus Jürgen Diehl (Dortmund), ausgesprochen.
Es gebe unter Christen einen Trend, den Anspruch Jesu zu verwässern, alleiniger Weg zu Gott zu sein, sagte er am 9. August auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg. Nicht wenige wollten Jesus nur „einen Stand auf dem Jahrmarkt der Möglichkeiten zubilligen“, um anderen Religionen nicht zu nahe zu treten und den interreligiösen Dialog nicht zu gefährden.
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