Die Befreier sollten es regeln

9 August, 2008 - 09:47

Immer öfter und lauter drängen deutsche Politiker, Menschenrechtler und Kirchenvertreter zur Aufnahme irakischer Christen in die BRD. Zuletzt die Vorsitzende der Landes-SPD Ute Vogt und der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Solche Forderungen klingen human, sind aber zu kurz gedacht, unlogisch und ungerecht.

Mit welcher moralischen Begründung will man dem deutschen Bürger schon wieder neue Asyl-Lasten auferlegen? Wären die von aggressiven Moslems bedrohten christlichen Iraker in den kulturverwandten arabischen Nachbarländern mit ebenfalls christlichen Minderheiten nicht besser aufgehoben? Warum üben die westlichen Schutzmächte und Geldgeber nicht mehr Druck auf die irakische Regierung aus? Diese erhält Milliardenhilfen aus EU- und UN-Töpfen für den Wiederaufbau zerstörter Strukturen, doch bei der muslimischen Christenverfolgung schaut sie tatenlos zu. Einen Exodus der Christen möchte die Regierung Maliki verhindern und ist daher von der deutschen Flüchtlings-Initiative wenig erbaut.

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