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Chinesische Zöllner beschlagnahmen Bibeln
18 August, 2008 - 14:04
K u n m i n g (idea) – Etwa 300 Bibeln haben Zöllner am Flughafen der südchinesischen Großstadt Kunming (Provinz Yunnan) beschlagnahmt. Vier US-Amerikaner, die am 17. August aus Thailand kamen, hatten die Bücher im Gepäck.
Bei den Männern handelt es sich um Pat Klein (46), Steve Nichols (60), Forrest Higginbotham (78) und dessen Enkel Stephen Constantinou (15). Klein ist Gründer des Missionswerks „Vision Beyond Borders“ (Vision jenseits der Grenzen). Wie er der Londoner Zeitung Times telefonisch mitteilte, wollen er und seine Reisegefährten im Flughafen bleiben, bis ihnen die Bibeln wieder ausgehändigt werden. Sie verbrachten die erste Nacht weitgehend unbehelligt im Zollbereich. Die Beamten hatten die Bibeln mit der Begründung eingezogen, es handele sich um „illegale religiöse Literatur“. Jeder Reisende dürfe eine Bibel zum persönlichen Gebrauch einführen; die konfiszierten Exemplare könnten sie bei ihrer Ausreise wieder mitnehmen. Klein sagte der Times: „Wir hören immer wieder die Propaganda, dass China 80.000 Bibeln pro Monat produziert. Aber sie kommen nicht bei den Menschen an. Christen sagen uns: Bitte beschafft uns Bibeln.“
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