Seit Ende August sind bei interreligiösen Ausschreitungen in Indien über 60 Christen ums Leben gekommen. Auslöser der Ausschreitungen war die Ermordung eines bekannten Hindu-Vertreters.

Bei interreligiösen Ausschreitungen in Indien sind nach Angaben der Kirche seit Ende August mehr als 60 Christen getötet worden.

Mehrere weitere Christen seien verletzt worden, viele weitere seien aus Furcht vor weiterer Gewalt aus ihren Häusern geflohen, erklärte am Freitag in Neu Delhi die Episkopalische Konferenz. Damit gab sie die Zahl der Opfer deutlich höher an als die Regierung. Deren Angaben zufolge starben bei den Ausschreitungen im Bundesstaat Orissa 35 Menschen beider Religionen. Auslöser der Gewalttaten war der Mord an einem bekannten Hindu-Vertreter, für den die Christen verantwortlich gemacht wurden.

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