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Absolutheitsanspruch Jesu Christi wird zunehmend abgelehnt
11 August, 2008 - 08:45
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Die Botschaft, dass allein in Jesus Christus das Heil zu finden ist, wird in Zukunft weltweit immer stärker auf Ablehnung stoßen. Das erwartet der Präsident der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Ndaba Mazabane (Craighall).
Er sprach am 10. August im Gottesdienst der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg. Nach seinen Worten basteln sich viele Menschen heute einen eigenen Glauben zusammen. Da passe der Absolutheitsanspruch Jesu nicht hinein. Die Säkularisierung unterstütze und beschleunige diese Entwicklung. „Noch vor 30 oder 40 Jahren war das Wort Gottes für viele Menschen der Maßstab für ihren Glauben und ihr Leben“, sagte Mazabane. Heute wüssten viele nicht einmal mehr, was in der Bibel steht. Diese Tatsache stelle die weltweite Christenheit vor große Herausforderungen, die sie nur gemeinsam lösen könne. Die Weltweite Evangelische Allianz verstehe sich als Plattform für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Kirchen, um möglichst mit einer Stimme sprechen und auf diese Weise mehr Menschen erreichen zu können. Sie vertritt rund 420 Millionen Evangelikale in 128 Ländern.
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