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Der Name Ekklesia wird hier im reinen Wortsinn verwandt. Also Nachrichten für die Herausgerufenen Gottes.

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Unverminderte Christenverfolgung in Indien

Kaum ein Monat vergeht, in dem Christen in Indien nicht beschimpft, Pastoren verprügelt oder Kirchen angegriffen werden. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex belegt Indien Platz 26 in der Liste der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Von den 1,1 Milliarden Einwohnern sind nur 2,3 Prozent Christen. Besonders auf dem Land ist die Verfolgung durch hindu-nationalistische Extremisten sehr hoch.

Open Doors ruft dazu auf, die Christen in Indien nicht zu vergessen und für sie zu beten.

Evangelische Allianz ermittelte über 150 Angriffe in 2009

Uno: Über 4.000 Christen vor Gewalt im Irak geflohen

New York, 3.3.10 (Kipa) Nach der letzten Gewaltserie gegen die christliche Kirche im Irak sind seit vergangenen Sonntag, 28. Februar, rund 250 Christen aus der Stadt Mosul geflohen. Wie die Vereinten Nationen in New York mitteilten, stieg die Zahl der christlichen Binnenflüchtlinge im Irak damit auf über 4.000 an.

Bei verschiedenen Angriffen kamen den Angaben zufolge allein im nordirakischen Mosul, der zweitgrössten Stadt des Landes, in den vergangenen zwei Wochen neun Christen ums Leben. Zugleich hatte es in Bagdad und Mosul Kundgebungen gegen die anhaltende Gewalt gegen Christen gegeben.

   (kipa/b/bal)

Quelle

Pakistan: Von seinen Brüdern verfolgt

Pakistan belegt auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex Platz 14 der Rangliste von Ländern mit starker Christenverfolgung. Von dort stammt auch Riaz Masih. Bis vor Kurzem lebte er in der kleinen Ortschaft Kallur Kot im Punjab. Doch er musste untertauchen, weil seine muslimischen Brüder den Christen verfolgen.  

Der heute 26-Jährige verlor seine Eltern, als er noch ein Kind war. Sie waren Christen. Auch nach ihrem Tod hielt Riaz Masih an seinem Glauben an Jesus Christus fest. Zum Ärger seines Ziehvaters Maulvi Peer Akram-Ullah. Der islamische Geistliche nahm Riaz und seine fünf Geschwister in sein Haus auf. Akram-Ullah lehrte sie den Koran und wie es heißt, habe er Masihs vier Brüdern und seiner Schwester ein großes Stück Bauland und je 500.000 Rupien – fast 4.400 Euro - als Belohnung versprochen, wenn sie das islamische Glaubensbekenntnis sprechen und damit zu Muslimen werden. Und das taten sie.

Irak/Mosul: Töten von Christen hält an

(MOSUL, 24. Februar 2010, Open Doors) – Das Töten von Christen in der nordirakischen Stadt Mosul hält an. Open Doors erreichten dramatische Berichte von Mitarbeitern und Christen aus Mosul. Das Hilfswerk für verfolgte Christen bittet dringend darum, für die Christen und ein Ende der Gewalt zu beten. Derzeit ist noch unbekannt, wer oder welche Gruppe hinter den Morden steckt. Möglicherweise stehen die Taten im Zusammenhang mit der vorstehenden Wahl am 7. März und Christen sollen gezielt daran gehindert werden, zu wählen.

Gesamte Familie ermordet
„Gestern war ein blutiger Tag“, so ein irakischer Mitarbeiter des Hilfswerkes am 24. Februar. „In einem Haus wurde alle Familienmitglieder von Extremisten getötet. Es sind fünf oder sechs Tote. Als erstes schossen die Angreifer von ihrem Auto aus auf das Haus. Dann drangen sie ins Gebäude ein und töteten die ganze Familie. Sie schleppten zwei Leichname auf die Straße, als Warnung für andere.“

Koch: Verfolgung von Christen nicht «schweigend hinnehmen»

Wiesbaden. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will die Verfolgung von Christen in Ländern wie dem Iran oder Nordkorea nicht «schweigend hinnehmen». Die westliche Staatengemeinschaft müsse im Umgang mit Ländern, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige, forderte Koch heute in Wiesbaden. Dies solle auch bei der Gewährung von Entwicklungshilfe berücksichtigt werden.

Koch sagte, das Thema Religionsfreiheit gehe jeden Bürger an. Er sei der Evangelischen Kirche deshalb sehr dankbar, dass sie den kommenden Sonntag (28. Februar) erstmals zum «Tag der bedrängten und verfolgten Christen» erklärt habe. Der Ministerpräsident betonte: «Religionsfreiheit ist ein sehr hohes Gut, dass für uns in Deutschland selbstverständlich ist und manchmal für zu selbstverständlich genommen wird.» Man dürfe aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt würden. (ddp-hes)

Quelle

Eritrea: 14 Christen aus Haft entlassen

(ASMARA, 22. Februar 2010, Open Doors) – 14 Christen sind im ostafrikanischen Eritrea aus dem Gefängnis entlassen worden. Nach Informationen des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors wurden am 5. Februar zwölf Mitglieder der "Kale Hiwot"-Kirche auf Kaution freigelassen. Die Studenten saßen zwei Jahre lang im Militärgefängnis Adi Nefase in Assab im Südosten des Landes ohne ordentliche Anklage ein. Bei ihrer Entlassung wiesen die Beamten die Christen an, nicht mehr an gemeindlichen Aktivitäten teilzunehmen. Wer gegen die Anweisung verstoße, dem drohe die Hinrichtung.
 
Diese Christen wurden freigelassen: Fetewe Gebremichel - Yosief Yehdego - Kibreab Tsegay - Habtom Kiros - Bereket Tesfay - Hiyabu Genzebu - Amanuiel Mehari - sowie die Frauen Almaze Teckle - Hagosa Abraha - Emnet Kiflom - Terhase Measho - Hiwet Kibrom

Auch Aklilu Tesfamichel und Gebru Tesfayon kamen am 8. Februar frei. Die Männer saßen über ein Jahr lang im Mitire Militärlager im Nordosten von Eritrea. Die beiden gehören der "Rhema Kirche" in Adi-Kuala im Süden Eritreas an und wurden inhaftiert, weil sie während ihres Militärdienstes Soldaten gegenüber ihr Christsein bezeugt haben. Sie müssen nun ihren Wehrdienst fortsetzen. 

Hunderte Christen weiter gefangen

Staatlich tolerierte Verfolgung

In vielen Ländern der arabischen Welt hat der Islam in den vergangenen Jahren an Einfluss auf die Regierungspolitik gewonnen. Doch wo der Islam wichtiger wird, werden vielfach die Freiräume Andersgläubiger kleiner, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Irak: Christen fliehen aus Mosul

Nach der gezielten Ermordung mehrerer Christen im nordirakischen Mosul fliehen erneut viele christliche Familien aus der Stadt. In den vergangenen Tagen wurden mindestens sechs Christen an verschiedenen Orten in Mosul erschossen. Wie irakische Mitarbeiter des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors berichteten, sollen etwa 50 Familien Mosul verlassen haben oder im Begriff sein zu fliehen. Einheimische Christen befürchten erneut eine organisierte Kampagne, um Christen aus Mosul zu vertreiben. Bereits im Oktober 2008 wurden innerhalb weniger Tage mehrere Christen teilweise auf offener Straße ermordet. Per E-Mail und Telefon baten einheimische Mitarbeiter dringend darum, für die Situation zu beten. Wer die Täter sind oder aus welchen Kreisen sie stammen, ist bislang unbekannt. Ein einheimischer Mitarbeiter berichtete Open Doors: "Christen wurden gezielt in ihren Häusern ermordet." Open Doors bittet darum,  für diese Glaubensgeschwister zu beten.

 

Sexualkundeunterricht in der Grundschule

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, Herr Frank Baranowski,

im ehemaligen Kindergarten unseres Sohnes bildet sich ein muslimisches Ghetto - wir hatten bereits gemailt - und nun höre ich, dass eine 8-fache Mutter in die JVA Gelsenkirchen gebracht wurde, weil sie ihren 9-jährigen Sohn aus Gewissensgründen nicht am Sexualkundeunterricht teilnehmen lassen will. Was ist los in Gelsenkirchen?

Unser Sohn kommt diesen Sommer in die Grundschule. Wenn es wirklich so ist, dass er dort bereits gelehrt bekommt, wie er mit seiner Nachbarin Geschlechtsverkehr haben kann, ohne dass sie dabei ein Baby bekommt, dann können Sie schon jetzt auch für mich eine Zelle in der JVA reservieren.

Ich möche - auch im Namen anderer Christen - auf die Manhatten-Erklärung hinweisen. Im Grundsatz steht dort:

"Wir werden ganz und ohne Widerwille dem Kaiser geben, was des Kaisers ist. Doch unter keinen Umständ en werden wir dem Kaiser geben, was Gottes ist."

Die Erziehung unserer Kinder nach dem Willen Gottes ist unsere Verantwortung vor Gott und nicht Sache des Kaisers!

Die Manhatten-Erklärung ist angehängt, die Zahl der Unterschriften steigt. Eine weltweite Bewegung, rechnen Sie also mit Widerstand.

Mit freundlichen Grüßen

Torben Danielzik, Gelsenkirchen

Algerien: Eingeschränkte Religionsfreiheit

In Algerien sind weitere Spannungen um die Einschränkung der Religionsfreiheit entbrannt. Der Erzbischof von Algier, Ghaleb Moussa Abdallah Bader, fordert deshalb die Aufhebung von Beschränkungen der Glaubensausübung für Nicht-Muslime. Bader hat diese Aufforderung bei einem Treffen mit dem algerischen Religionsminister geäußert. Gegenüber Radio Vatikan erklärt der Erzbischof von Algier:

„Dieses Beschränkungsgesetz zwingt uns wortwörtlich, uns in den Kirchengebäuden zu verstecken. Wir können nicht frei leben und unsere Gottesdienste feiern. Wir finden es unerhört, dass Jugendliche, die unter einem Baum beten, wie Kriminelle behandelt werden, die einen Mord begangen hätten.“
 Das Treffen zwischen dem Erzbischof und dem Religionsminister fand im Rahmen einer Tagung in Algier statt. Sie stand unter dem Motto „Freiheit für die Glaubensausübung, zwischen Gottes Gesetz und positivem Recht“. Auch drei weitere algerische Bischöfe sowie Vertreter des französischen Klerus nahmen teil.
 Strikte Kontrolle

Irak: Christen fliehen erneut aus Mosul

(Mosul, 19. Februar 2010, Open Doors) – Nach der gezielten Ermordung mehrerer Christen im nordirakischen Mosul fliehen erneut viele christliche Familien aus der Stadt. In den vergangenen Tagen wurden mindestens sechs Christen an verschiedenen Orten in Mosul erschossen. Wie irakische Mitarbeiter des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors berichteten, sollen etwa 50 Familien Mosul verlassen haben oder im Begriff sein zu fliehen. Einheimische Christen befürchten erneut eine organisierte Kampagne gegen Christen, um sie aus Mosul zu vertreiben. Bereits im Oktober 2008 wurden innerhalb weniger Tage mehrere Christen teilweise auf offener Straße ermordet. Per E-Mail und Telefon bitten einheimische Mitarbeiter dringend darum, für die Situation zu beten. Wer die Täter sind oder aus welchen Kreisen sie stammen, ist bislang unbekannt. Ein einheimischer Mitarbeiter berichtete Open Doors: "Christen wurden gezielt in ihren Häusern ermordet. Mehrere wurden vor dem letzten Checkpoint aus Mosul heraus getötet, während kurdische und arabische Sicherheitskräfte zusahen." Open Doors bittet darum, für die Glaubensgeschwister zu beten.
 
Christen ausgeliefert

Endzeitstimmung in Somalia

Nach dem Ausbruch schwerer Kämpfe rund um Somalias Hauptstadt Mogadischu spricht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von einer «Endzeitstimmung». Sie fordert die Einrichtung humanitärer Schutzzonen für Flüchtlinge.

Tausende von Zivilisten seien auf der Flucht. «Es herrscht Endzeitstimmung, jeder rechnet mit der baldigen Einnahme Mogadischus durch die radikal-islamischen Rebellen», erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. In den vergangenen zwei Tagen seien erneut mehr als 30 Menschen bei Gefechten in der Hauptstadt getötet worden. Insgesamt mussten nach Angaben der GfbV seit Januar mehr als 82‘000 Zivilisten vor den Kämpfen zwischen islamistischen Milizen und Soldaten der Übergangsregierung fliehen.

Die Europäische Union müsse endlich die Realität wahrnehmen und dürfe die dramatische Lage in Somalia nicht länger beschönigen. «Dringend muss sich die EU dafür einsetzen, dass alle Konfliktparteien Mindeststandards des humanitären Völkerrechts beachten», so Delius. Der willkürliche Beschuss von Wohnvierteln sei ein Kriegsverbrechen und könne von der internationalen Staatengemeinschaft nicht hingenommen werden.

Was wirklich im Lissabonner Vertrag steht

" EU als neuer Archipel Gulag? "

China: Bewegender Appell für gefangenen Christen

Mit einem bewegenden Brief hat sich die Frau eines in China zu 15 Jahren Haft verurteilten Christen an die Öffentlichkeit gewandt. Sie bittet darum, weiter für ihren Mann zu beten und sich für seine Freilassung einzusetzen.

Seit seiner Verhaftung im Jahr 2008 ist Gulnur der Kontakt zu ihrem Mann Alimujiang Yimiti verboten. Im Oktober 2009 wurde der uigurische Christ mit muslimischem Hintergrund in China zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er soll Staatsgeheimnisse an ausländische Organisationen weitergegeben haben. Der 36-jährige Yimiti beteuert seine Unschuld und ist gegen das Urteil in Berufung gegangen. Er sitzt im Haftzentrum Kashgar im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China. Open Doors bittet daher dringend für den gefangenen Familienvater und seine Frau sowie die zwei Söhne zu beten und ihnen ermutigende Briefe und Postkarten zu schreiben. Besonders ruft das Hilfswerk für verfolgte Christen dazu auf, sich mit Unterschriftenaktionen an die chinesische Botschaft in Berlin und den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung für die Freilassung des Christen einzusetzen.

Gulnur: "Wir haben viel gelitten."

Indien: 72 Angriffe in Karnataka

Im südindischen Bundesstaat Karnataka kam es im vorigen Jahr zu den meisten Übergriffen auf Christen in Indien. Kirchenleiter sehen darin einen Trend auch für dieses Jahr. Das meldete der Informationsdienst Compass Direct unter Berufung auf Angaben des Gesamtrats Indischer Christen (GCIC). Im Jahr 2009 registrierte der GCIC in Karnataka 72 Angriffe auf Christen. Im Jahr zuvor wurden 112 Fälle von Christenverfolgung dokumentiert. Nach den Ausschreitungen gegen Christen im Bundesstaat Orissa im August und September 2008 kam es auch in Karnataka zu Gewaltakten durch Hindu-Extremisten.

Dr. Babu Joseph, Sprecher der katholischen Bischofskonferenz von Indien (CBCI), sagte, Christen in Karnataka werden regelmäßig angegriffen und die Täter gehen häufig straffrei aus. Diese Entwicklung gebe "Anlass zu ernster Sorge um die christliche Gemeinschaft". Häufig kommt es bei Hausdurchsuchungen zu Gewalt gegen Christen. Grund der Razzien, so Compass Direct, seien oft Anschuldigungen oder Vermutungen, dass Christen Hindus mit Anreizen oder Versprechungen zu einem Religionswechsel zwingen wollen.

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