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Die Ekklesia-Nachrichten sind kein Mitteilungsblatt der Ekklesia-Gemeinden.

Der Name Ekklesia wird hier im reinen Wortsinn verwandt. Also Nachrichten für die Herausgerufenen Gottes.

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Geiers Notizen

Themen des aktuellen Zeitgeschehens aus biblischer Sicht kommentiert.

 

Warum Geiernotizen?

Tatsächlich, es gilt der Geier in dieser Welt nicht viel, ebenso wie der Wurm, und doch bezeichnet sich der Christus selbst als einen Wurm (Ps. 22, 7). Und auch das, was Schöpfungsrealitäten und Schrift über Geier sagen, ist sehr interessant:

Muß Israel einen Präventivschlag gegen den Iran führen?

Nachdem schon am Sonntag ein ehemaliger israelischer Regierungsberater, Raanan Levy aus Rehovot, bei einem Israel-Abend in Korntal die Überzeugung geäußert hat, daß Israel innerhalb der nächsten zwei Jahre genötigt sein würde, die iranische Nuklearanlagen in einem Präventivschlag zu zerstören, erinnert der gestrige Newsletter der israelischen Botschaft in Deutschland mit einem H’Aretz-Artikel von Yoel Marcus an die

Zerstörung des irakischen Atomreaktors Osirak

durch Israel 1981 und an die Zerstörung eines syrischen Reaktors 2007. Auch hier wird ein Schlag gegen den Iran als »unvermeidlich« bezeichnet, um die Vernichtung Israels mit Nuclearwaffen abzuwenden.

Es sei dahingestellt, ob dies ein zufälliges Zusammentreffen von unabhängigen Äußerungen ist, ob Israel einen bereits geplanten Militärschlag gezielt publizistisch vorbereitet oder ob das öffentliche Nachdenken über einen Präventivschlag die diplomatische Zielsetzung hat, den Iran zum Einlenken zu bewegen. Fakt ist: Europäer und Amerikaner lassen Israel im Moment im Stich, wenn es darum geht, die atomare Bewaffnung Irans zu verhindern und lassen sich auf die Regeln Achmadinedshads ein, der auf Zeit spielt.

Über Levys Vortrag schreibt Idea:

Nechustan — Kreuz oder Pfahl?

 

 

Mein ikonoklastischer Artikel »Bild des Unsichtbaren« zu Kol. 1, 15 hat einen Leser zu der Frage veranlaßt:

»Wie stehst du dazu, daß das Kreuz als Zeichen für das Christentum in allen Denominationen gilt? Ist ein Aufhängen eine Kreuzes oder ein Kreuz auf dem Gipfel eines Berges auch Götzendienst? … Die Frage ist doch vielmehr, ob ich ein Kreuz … als Amulett oder Glücksbringer trage oder lediglich als Symbol. Falls ein Kreuz auch in seinem symbolischen Aspekt nicht tolerierbar ist müsste dieses eigentlich überall verschwinden.«

Zur Antwort nachfolgend ein älterer Artikel, der bisher nicht hier erschienen war:

 


Das System Absalom

 

 

 

 

  

Die Geschichte Absaloms wird Bibellesern ein Begriff sein; ich fasse hier nur kurz zusammen, was für das Verständnis des »Systems Absalom« wichtig ist; die ganze Geschichte kann im Zusammenhang in 2. Samuel 13 — 18 nachgelesen werden.

Absalom, Sohn Dawids, war sehr von sich selbst eingenommen. Schön und intelligent, war er der Meinung, ein besserer König sein zu können als sein Vater. Er war ein durchtriebener Stratege. Ganze zwei Jahre hatte er die Rache an seinem Halbbruder Amnon geplant, um dann mit einer List zuzuschlagen. Seine Lynchjustiz zwang ihn zwar zur Flucht, aber planvoll und rücksichtslos betrieb er seine Rückkehr nach Jerusalem. Und ebenso sorgfältig plante er auch die Übernahme des Throns:

Salz der Erde

Geiernotizen.de verschenkt sechs T-Shirts:

(Klick auf das Bild)

 

 

 

 

Steine schmeißen?

Nein, ich mag diesen Unsinn wirklich nicht mehr hören: Nachdem die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende betrunken eine rote Ampel überfahren hatte, erlebte der Satz »Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein« eine unglaubliche Konjunktur. Kaum ein Feuilletonist, Kommentator oder Leserbriefschreiber, der nicht auch seine vermeintliche Bibelkenntnis ausstellen wollte und meinte, ohne diesen Satz auskommen zu können. Nicht einmal im »Spiegel« fehlt er, dem ja nun nicht gerade der Ruf geistlicher Sensibilität vorauseilt.

Was für ein Glas!

Wie die F.A.Z. berichtet, hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, letztens in einem Interview geäußert, sie träume bereits davon, sich eines Tages wieder mehr ins Private zurückzuziehen. Zielstrebig, wie sie nun einmal ist, arbeitet sie auch bereits an der Erfüllung dieses Traumes. 

Am Wochenende wurde sie von der Polizei in Hannover erwischt, wie sie betrunken mit ihrem Phaeton eine rote Ampel überfuhr. Nun hat diese Frau ja in ihrem Leben schon so viele (geistliche) Stopschilder überfahren, daß eine rote Ampel wohl nur eine Frage der Zeit war. 

Bild des Unsichtbaren

Schwierige Bibelstellen: Kol. 1, 15   

Kolosser 1, 15 spricht von Christus als dem »Bild des unsichtbaren Gottes«, und das scheint ja tatsächlich erst einmal ein Paradoxon zu sein: Etwas, das unsichtbar ist, kann man nicht abbilden. Tatsächlich? Zumindest aus der Naturwissenschaft kennen wir ja visuelle Beschreibungen unsichtbarer Dinge — die Modelle. So kann ich Sauerstoff zwar nicht sehen, aber in einem Modell abbilden, das die molekularen Eigenschaften des Sauerstoffs abbildet. Wer das Modell sieht, sieht zwar immer noch keinen Sauerstoff, aber er kann etwas über die Eigenschaften des Sauerstoffs lernen.

Dies ist zwar nur ein Gleichnis, aber es bringt uns schon einmal auf die richtige Fährte. Tatsächlich aber besteht zwischen dem Christos und dem Vater eine viel höhere Übereinstimmung als zwischen einem Sauerstoffmolekül und dem Modell eines solchen. So sagt Jesus in Johannes 14, 7:

»Wenn ihr mich kennengelernt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von jetzt an werdet ihr ihn kennen, und ihr habt ihn gesehen.«

Das war ja eigentlich eine ungeheuerliche Provokation, aber Philippos scheint fürs erste recht unbekümmert und antwortet:

»Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.«

Jesus antwortet ihm:

Altershochmut

 

 

Der Kotzker Rebbe Menachem Mendl Morgensztern (1787 — 1859) sagte einmal:

»So wie es die Art des Affen ist, den Menschen zu imitieren, so imitiert auch der Mensch, wenn er alt wird, sich selbst, und tut, was seinen vorherigen Gewohnheiten entspricht.« 

 

und David Sacks erklärt dazu in einem Artikel zu Neujahr (Rosch H’Schanah):

»In anderen Worten: An einem bestimmten Punkt ihres Lebens werden die meisten von uns — sei es bewußt oder nicht — zufrieden damit, wer sie sind und was aus ihnen geworden ist. Als solche hören wir auf, größere geistliche Höhen anzustreben. Wir sind zufrieden damit, unsere verbleibenden Tage als eine bloße Imitation unserer selbst zuzubringen.«

 

Was wirklich im Lissabonner Vertrag steht

" EU als neuer Archipel Gulag? "

Nick Vujicic

 

 

Hat Euch schon mal jemand mit solch einem überzeugenden Lächeln erklärt, daß in Christus Leben und Sterben gleichermaßen Gewinn ist (Philp. 1, 21)? Das ist ja nicht grundsätzlich neu für den Bibelleser, aber Nick nimmt man glatt ab, daß er es wirklich verinnerlicht hat.

 

 

 

 

… von Anbeginn

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seid aus dem Vater, dem Diabolos, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an, und in der Wahrheit stand er nicht fest, da die Wahrheit nicht in ihm ist. Wann gleichsam er die Fälschung spricht, spricht er aus dem ihm eigenen, da er ein Fälscher ist und der Vater derselben. 
Joh. 8, 44

Da steht es also: Der Diabolos (Durcheinanderwerfer, Verwirrer) ist ein Menschenmörder von Anbeginn. Deswegen kann es nicht verwundern, daß für ihn die Krönung seiner Anbetung das Menschenopfer ist. Götzendienst, wenn er vollendet ist, fordert also immer wieder Todesopfer. Im Moment wird dem Zeus, dem obersten der hellenischen Götzen des Olymp, gerade wieder ein großes Fest gefeiert, weswegen man dieses Fest auch Olympiade nennt. Und prompt hat Zeus das erste Menschenopfer gefordert.

Brot, Wein und Gericht

 

Schwierige Bibelstellen: 1. Kor. 11, 29

 

Denn der Essende und Trinkende ißt und trinkt sich selber Urteil, wenn er den Leib nicht beurteilt.

Dieser Aussage geht in Vers 28 die paulossche Anweisung »ein jeder prüfe sich selbst« voraus. Die Frage ist nun, worauf sich diese Selbstprüfung beziehen muß und damit auch, worauf sich die Gerichtsdrohung in Vers 29 bezieht. Geht es hier darum, irgendwelchen Verfehlungen nachzuspüren? Die McArthur Studienbibel gibt in ihrem Kommentar die verbreitete protestantische Auffassung wieder, wenn sie recht allgemein schreibt:

Ältere Geiernotizen eingepflegt

 

 

 

Zur Wochenendlektüre habe ich noch einige ältere Geiernotizen ergänzt, die bisher nicht auf »Ekklesia-Nachrichten« erschienen waren. Diese erscheinen unter ihrem regulären Datum, da sie sich teilweise auch auf damalige Ereignisse beziehen. Ich habe aber nur solche Artikel ergänzt, die über ihren aktuellen Bezug hinaus auch einen zeitlosen Wert haben. Nachfolgend sind die direkten Links, unter denen die Artikel zu erreichen sind:

 

Hamas in der Bibel?

(4. Januar 2009)

 

Dagobert Ducks Phantastilliarden — und was sie mit Gottes Gericht zu tun haben

(22. März 2009)

 

Postnatale Spätabtreibung in Wichita

Wann ist ein Christ ein Christ?

Herbert Grönemeyer singt: Wann ist ein Mann ein Mann?
Doch auf diese Frage kommt es im Leben wirklich nicht an!
Eine Frage wird nie gestellt, - die viel wichtiger ist.
Es ist die Frage: Wann ist ein Christ ein Christ?

Du behauptest lautstark:"Du bist ein Christ."
Doch sagst du nie, worauf dein Christsein denn begründet ist.
Sei nicht naiv und glaube nicht du bist ein Christ
nur weil du in einer "christlichen Familie" geboren bist.

Weiterlesen im pdf-Dokument

Zu lange Ladezeiten?
Täglicher Bibelvers

Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.

Zefanja 3,9

Der Seher Johannes schreibt: 
Ich sah eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!

Offenbarung 7,9-10

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