Ökumene: Käßmann erwartet 'nichts' vom Papst
Die EKD-Ratsvorsitzende, Margot Käßmann (Hannover), mokiert sich über die öffentliche Darstellung des Sterbens von Benedikts Amtsvorgänger, Papst Johannes Paul II. (1920-2005).
Berlin (kath.net/idea)
Die EKD-Ratsvorsitzende, Margot Käßmann (Hannover), erwartet von Papst Benedikt XVI. in der Ökumene „nichts“. „Wenn etwas zu erwarten gewesen wäre, hätte sich das bis jetzt gezeigt“, sagte Käßmann bei der Veranstaltung „Gregor Gysi trifft Zeitgenossen“ am 17. Januar im Deutschen Theater in Berlin. Kritik äußerte Käßmann auch an der öffentlichen Darstellung des Sterbens von Benedikts Amtsvorgänger, Papst Johannes Paul II. (1920-2005). Das Sterben sei ein intimer und zarter Prozess und gehöre nicht in die Öffentlichkeit, so Käßmann. Sie hätte bei der Geburt ihrer vier Töchter auch keine Kamera dabei haben wollen.
Atheistische Propaganda
Offener Brief vom 18.01.2010 bitte ggf. an Dienststellenleiter weitergeben
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-Hochstetten
Frau Dr. Margot Käßmann, Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Sehr geehrte Frau Dr. Käßmann,
Sie verbreiten atheistische Propaganda.
Sie geben "Chrismon" heraus, ein Blatt, das den großen Tageszeitungen beigelegt wird. In der Weihnachtsnummer 2009 heißt
es: "Die Geburt in Bethlehem ist wohl eher Legende... Sämtliche Geschichten, die von Jesu Geburt und vom zwölfjährigen Jesus im Tempel handeln, sind vermutlich Legenden..."
Sie verlassen sich auf die "Historisch-Kritische Exegese" (HKE), die sich an den theologischen Fakultäten durchgesetzt und viele nicht belastbare Hypothesen hervorgebracht hat, mit denen sich Theologen einen Namen zu machen versuchen.
In den Naturwissenschaften hat sich der "methodische Atheismus" bewährt, der supranaturale Vorgänge ausschließt. Die HKE hat sich dieser naturwissenschaftlichen Prämisse angeschlossen. Vergessen wird, daß der HKE das kausal-mechanistische Weltbild des 19. Jahrhunderts zugrunde liegt. Den meisten Theologen ist unbekannt, daß dieses Weltbild im Zusammenhang mit der Grundlagenkrise der Physik in den 1920er Jahren aufgegeben werden mußte.
SZ kritisiert "westlichen Fundamentalismus"
Islamkritiker sind Fundamentalisten. Zumindest dann, wenn sie westliche Werte für nicht streitbar halten. Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in einem Kommentar und fürchtet, westliche Werte würden mehr und mehr zur "Siegerreligion" verklärt.
Ein Bundestagsabgeordneter bittet um Gebet
Gebetsbrief von Frank Heinrich aus dem Wahlkreis Chemnitz.
(MEDRUM) Der Sozialpädagoge und Theologe Frank Heinrich (CDU) kandidierte bei der Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis Chemnitz und zog mit einem Stimmenanteil von 34,1% der Erststimmen vor seinen Mitbewerbern aus anderen Parteien als Direktkandidat in den Bundestag ein. Nach seiner erfolgreichen Wahl entschloß er sich, einen ungewöhnlichen Schritt zu wiederholen, den er auch in der Wahlkampfzeit vollzogen hatte: Er bat in einem Brief darum, für ihn und seine politischen Wege zu beten.
Sein Gebetsbrief wird hier im Wortlaut wiedergegeben:
Liebe Freunde und Beter,
mit diesem ersten Brief nach meiner Wahl will ich euch zum einen ganz herzlich danken, daß ihr auch weiterhin bereit seid mir tragen zu helfen.
Voller Dank schaue ich zurück. Und damit habt ihr auch schon - bevor ich weitermache - ein erstes wichtiges Gebetsanliegen: "Dank!"
- DANK für das Wahlergebnis
- DANK für die "Ruhe IM Sturm"
- DANK für gute Mitstreiter u.v.mehr
Jetzt geht es aber irgendwie erst richtig los. Auch wenn schon einige Zeit ins Land gegangen ist, ich stecke wahrhaftig in manchen Hinsicht noch buchstäblich in den Kinderschuhen. Der Start ist gelungen, aber das Rennen liegt noch vor mir.
EU droht Deutschland mit Klage wegen Diskriminierung Eingetragener Lebenspartnerschaften
Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.
(MEDRUM) Bündnis 90/Die Grünen haben in einer Kleinen Anfrage Beanstandungen der EU-Kommision an der Umsetzung der Antidiskriminierungsrichtlinie in Deutschland zum Thema im Bundestag gemacht.
Die Fraktion der Grünen will in ihrer Kleinen Anfrage vom 23.12.09 (Drucksache 17/377) wissen, welche Maßnahmen die Bundesregierung ergriffen hat, um eine Klage der EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Vertragsverletzungen abzuwenden. Gegenstand ist die Antidiskriminierungsrichtlinie der EU. Nach Auffassung der EU-Kommission verstößt Deutschland gegen mehrere Bestimmungen der Richtlinie, darunter auch gegen das Verbot der Diskriminierung sexueller Orientierungen.
Die Grünen verweisen unter anderem darauf, daß die EU-Kommission die Ungleichbehandlung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften gegenüber der Ehe im Beamten- und Soldatenrecht bei Beihilfe, Familienzuschlag und Hinterbliebenenversorgung kritisiert habe. Dies sei eine durch die Richtlinie 2000/78/EG verbotene Diskriminierung von Menschen mit einer bestimmten sexuellen Ausrichtung. Zum gleichen Ergebnis komme auch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.
EKD-Auslandsbischof entsetzt über Morde an Kopten
Martin Schindehütte: „Bedauerlich und verabscheuungswürdig
Mit Entsetzen und Trauer hat der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Martin Schindehütte, auf die Nachricht von dem Anschlag gegen koptische Christen im oberägyptischen Nag Hammadi reagiert.
Bei dem Anschlag kamen gestern Nacht acht Menschen – sieben Kopten und ein Muslim - ums Leben, die aus einem koptischen Weihnachtsgottesdienst kamen. Sieben weitere wurden verletzt: „Es ist bedauerlich und verabscheuungswürdig. Ich übersende unseren Glaubensgeschwistern mein tiefempfundenes Beileid“, so der Leiter der EKD-Auslandsabteilung heute in Hannover.
Schindehütte warnte zugleich davor, die Motivation der Gewalttat vorschnell als „Verfolgung“ von Christen zu bewerten, denn es sei nicht sicher zu sagen, ob es sich um eine vordringlich religiös motivierte Gewalttat handele. Allerdings sei klar: „Soziale Missstände und kriminelle Akte dürfen nicht dazu führen, dass der Glaube vorgeschoben und missbraucht wird, um Gewalt zu rechtfertigen.
Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick
Gericht an Argumenten nicht interessiert
Bußgeld von 900 € wegen Nichtteilnahme einer Grundschülerin an einem Theaterprojekt gegen Eltern verhängt.
(MEDRUM) Am Dienstag verhandelte das Amtsgericht Paderborn die Verhängung eines Bußgeldes durch die Schulbehörde gegen das Ehepaar F. aus Salzkotten, wie MEDRUM berichtete. Die Eltern hatten eines ihrer Kinder nicht an einer Theateraufführung, die als Schulveranstaltung einer Grundschule durchgeführt worden war, teilnehmen lassen. Das Gericht wies den Einspruch der Eltern gegen das Bußgeld zurück und bestätigte die Entscheidung der Schulbehörde, die gegen beide Elterteile ein Bußgeld in Höhe von je 450 € verhängt hatte.
"Sieg für die Meinungsfreiheit!"
Dr. Martin Grabe, Chefarzt der Klinik Hohe Mark, von "idea" zum Arzt des Jahres gekürt.
(MEDRUM) Unter den "protestantischen Christen" des Jahres 2009 wurde der Leiter des im Mai in Marburg durchgeführten Kongresses für "Psychotherapie und Seelsorge", Dr. Martin Grabe, von der evangelischen Nachrichtenagentur "idea" als Arzt des Jahres ausgewählt, wie "kath.net" am 29.12.09 berichtete.
Martin Grabe stand wochenlang im Kreuzfeuer von Kritikern und Gegnern des Kongresses. Sie verlangten, die Veranstaltungen mehrerer Referenten abzusagen, weil sie angeblich homophobe Positionen vertreten würden. Der Chefarzt der Klinik Hohe Mark (Oberursel bei Frankfurt a. M.) lehnte derartige Forderungen ab, die insbesondere auch von Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Grünen, erhoben wurden.
Martin Grabe, erklärte bei seiner Begrüßungsrede in Marburg am 20.05.09: "Und so massiven antichristlichen Tendenzen und Drohungen in unserem Land zu begegnen, wie sie jetzt in den letzten Wochen ausgesprochen wurden, durch Sachbeschädigung an Gebäuden aller Konfessionen hier in Marburg zum Ausdruck gebracht wurden, kann erschrecken."
Polizeigewerkschaft warnt vor Islamisierung
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, hat vor einer zunehmenden Islamisierung der Gesellschaft gewarnt. Derweil hat Volks”vertreter” Edathy nur eine Sorge: Die “erschreckende Islamophobie” in der Gesellschaft. Herr Edathy, eine “Phobie” ist eine unbegründete Angst. Wer denken kann, hat begründete Angst vor dem Islam, da die “gemäßigten” Moslems es ja – wie man sieht – nicht schaffen können oder wollen, ihre bösen Glaubensbrüder im Zaum zu halten.
Die WELT berichtet:
Kulturkampf gegen die Glaubenserziehung christlicher Eltern
Offener Brief an Amtsgericht zur Wahrung elterlicher Rechte auf christliche Erziehung ihrer Kinder.
(MEDRUM) In einem Offenen Brief wendet sich "Schulunterricht zu Hause e.V. (SchuzH)" an das Amtsgericht Paderborn, um schulische Eingriffe in das elterliche Recht auf christliche Erziehung ihrer Kinder abzuwehren.
SchuzH sieht die Entscheidungen der Schulleiterin einer Grundschule in Salzkotten als Teil eines Kampfes gegen die christliche Glaubenserziehung von Kindern durch ihre Eltern. In einem Offenen Brief wendet sich SchuZH an das Amtsgericht Paderborn und appelliert an das Gericht, diesen Kampf gegen die elterliche Erziehung nicht zuzulassen, sondern das elterliche Erziehungsrecht zu wahren. SchuzH zieht den Vergleich zur Stellungnahme "Kulturkampf 2.0" von Thomas Schirrmacher, in der er im Zusammenhang mit der Manhattan Declaraion in den USA auf den Kampf gegen die christliche Ethik hingewiesen hat. Der Offene Brief von SchuzH an das Amtsgericht wird hier abgedruckt.
Offener Brief
Verein zur Verwirklichung des grundgesetzlich garantierten Erziehungsrechts der Eltern
Schulunterricht zu Hause e.V. (SchuzH)
Datum: 4. 1. 2010

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